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DVDs/Videos

Auf Lomax Spuren

Auch ein guter Film kann dramaturgisch banal sein, insbesondere wenn es ein Dokumentarfilm ist. Die hier zu besprechende DVD Deep Blues ist eine filmtechnisch erfreulich einfache DVD aus dem Jahr 1991. Journalist und Musikethnologe Robert Palmer (1945–1997) zeigte damals Dave A. Stewart (* 1952) von Eurythmics und Dave Stewart & The Spiritual Cowboys den Süden, genauer Mississippi, seinen Heimatstaat, auf der Suche nach dem wahren und echten Blues. Diesen kriegen wir als Zuschauer dann ebenso zu sehen und zu hören wie der etwas hilflos wirkende Stewart.  Aber was geboten wird ist von so herausragender Qualität, dass der simple Aufbau nie stört, ja sogar viele Vorteile bietet.

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Netzer und Scheytt sind ein Bluesduo aus Süddeutschland, dass sich der Aufführung der alten Klassiker verschrieben hat und ein spezialisiertes Repertoire von zeitlosen Bluestiteln erarbeitet hat. Mit Ihrer DVD Blues is My Castle : Live at Burg Stettenfels liegt nach früheren CD-Veröffentlichungen nun erstmals ein Filmdokument vor, das die Piano/Gitarren-Virtuosen mit 20 Titeln ins rechte Bild setzt. Insgesamt eine satte Packung fetziger Musik. 

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Karibischer Blues

In den Tagen der Fussball-Weltmeisterschaft 2010 lernen wir eine Wahrheit: nicht die individuell überragenden Spieler sind wichtig, sondern die überragenden Kollektive. Anders verhält es sich bekanntlich auch in der Musik nicht: Erst das Kollektiv macht die Musik. Bluesnews bespricht heute eine DVD mit einer Konzertaufnahme von Taj Mahal aus dem Jahr 1988, jetzt aber neu aufgelegt. Sie zeigt einen spielfreudigen Headliner, begleitet von einer exzellent abgestimmten Band. Das Konzert ist ein Vergnügen, und der Regisseur der DVD lässt die Einstellungen lange genug wirken. Diese DVD groovt so richtig, und damit ist sie das Richtige für heisse Sommertage wie jetzt.

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Too Many Names

Die DVD Bluesland - A Portrait in American Music ist 2010 als Teil der Reihe Masters of American Music in einer Neuauflage erschienen und wird im Fachhandel als neue Blues-Doku angepriesen. Bluesnews.ch hat sich die DVD angesehen und war nicht sonderlich begeistert: In schöner ab langweiliger Form von konstantem name dropping werden die hinlänglich bekannten Stationen der Ahnenforschung der Blues-Musik abgearbeitet. Trotzdem kann die Dokumentation für manche sehr ansprechend sein, und die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Immerhin gibt es Filmaufnahmen vieler alter Bluesmen zu sehen und zumindest einen wirklich anregenden Gedanken in Bluesland.

 

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Konzertmitschnitt eines Livekonzerts in Verona

Wir haben an anderer Stelle bereits die 2006 erschienene CD I Can't Go Wrong besprochen. Im gleichen Jahr ist auch die Aufzeichnung eines Konzertes in Verona unter dem Titel Road Tracks, Morblus Live als DVD erschienen. Road Tracks deswegen, weil die Band viel tourt, eigentlich immer, wie Roberto in einem der Gespräche verrät. CD und DVD demonstrieren eindrücklich den Unterschied zwischen Studioproduktion und Livekonzert. Die Band zeichnet sich durch Spielfreude und Vielseitigkeit aus. Wer Morblus gehört hat und sie nicht live erleben konnte, sollte sich diese DVD ansehen. Umgekehrt macht die DVD Lust, Morblus mal live zu erleben. Die DVD ist im Grunde genommen nichts weiter als ein Konzertmitschnitt, abgesehen von kurzen Gesprächen zwischen den Tracks. Deswegen hat man auch das Gefühl, ein konzert zu erleben. Natürlich wird die DVD mit den üblichen Bonus Features erweitert: ein Interview mit Roberto Morbioli und Daniele Scala, Backstage Einblicke und zwei Bonus Tracks.
Blues ist wie Medizin, zitiert Roberto Morbioli zwischen zwei Titeln Jesse Yawn, er heilt dich aber er kann dich töten. Der Blues auf dieser DVD heilt eindeutig.

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Der kontrollierte Auftritt eines Gentleman

Goin’ Down Blues 

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Die DVD (60 Min.) zeigt zwei Sessions von Jimmy Witherspoon mit einer akustischen Jazz-Band in einem US-Fernsehstudio der frühen 80er Jahre. Dabei zeigt der sanfte Gentleman seine Seite als mit allen Wassern gewaschenen Bandleader und Bluesman. Für Witherspoon-Fans ist die DVD ein Leckerbissen, für solche, die den Gesang dieser perfekten und einzigartigen Blues-Stimme noch nicht kennen, als Einführung sicher lohnend.

Diese DVD bringt zwei Auftritte Jimmy Witherspoons (1920-1997) mit derselben Band, also sieht man einen einstündigen Auftritt des Sängers: Larry Nash (p), John Heard (contrabass) und Harold Jones (dr). Der Sänger trat im Zeitraum 1981 bis 1982 zweimal bei der amerikanischen Musik-Fernsehsendung Ad Lib auf, einer Show mit äusserst renomierten Gästen aus der Prominenz der Jazz- und Blueszene, wobei die Sendung in der Regel deutlich Richtung Jazz tendierte. Im vorliegenden Fall aber geht es mehr Richtung Blues, denn hier sind zwei Session von Jimmy Witherspoon zu sehen, der im intimen Rahmen und ohne Publikum insgesamt elf Songs aufzeichnete.

 

 

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