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CDs/LPs

Forsman the Force

InaForsmanCDCoverDiese junge Finnin ist eine der Hoffnungsträgerinnen für das europäische Bluesprogramm von «Ruf Records», und entsprechend ist Ina Forsman auf dem von «Ruf» organisierten Blues Caravan 2016 zu hören. Im April wird Forsman als Teil eines Dreiertickets bei fünf Schweizer Konzerten auftreten. Zeitgleich liegt nun ihr selbstbetitelter Erstling vor. Ein Cover (Nina Simons I Want A Little Sugar ln My Bowl) und zehn selbst verfasste Titel sind die Plattform, auf der Ina Forsman zeigt, was sie kann, und das ist singen! Da ist bereits in diesem jungen Alter eine der grossen kommenden Frauenstimmen im Blues zu hören, mit dem richtigen Mass Honig und dem richtigen Mass Rauch. Dabei vielseitig, wie das Simone-Cover belegt. Neben der Stimme gibt es eine Band, die ausgesprochen gut begleitet. Die CD ist mit hübscher Räumlichkeit abgemischt, insgesamt eine weitere grossartige Produktion aus dem Hause «Ruf».

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Stadionrock im Kleinformat

AndyFrascoHappyBastardsCDCoverDie Grosse Tradition der weissen Rockmusik wird von der amerikanischen Band Andy Frasco & the U.N. auf diesem Album Happy Bastards zelebriert. Hier gibt es zwar kein Blues-Feeling, dafür gross arrangierte Stadionhymnen und Mitklatschtexte mit Feel-Good-Faktor. Auf der Basis eines Rock-Schlagzeugs und Gitarrenriffs mit gelegentlichen Sax-Parts spielt diese vielseitige Band ihre Musik, bei der ein Titel etwas mehr im Funk verankert ist, der nächste wieder etwas stärker im Classic Rock.

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Sanftere Klänge

RobertoMorbioliAcousticMeCDCoverDas überrascht erstmal. Der Titel Acoustic Me erweckt den Eindruck, es gäbe ein akustisches Album von Roberto Morbioli, der seit den 1990er Jahren mit Morblues unterwegs ist. Morblues war stets für eine im Soul und Funk gegründete Form des Blues bekannt, und jetzt legt Bandgründer Morbioli ein «unplugged» Album vor? Im Prinzip ja, aber nicht ganz. Roberto Morbioli hat sich nicht neu erfunden, er tritt nur in einem reduzierten und intimeren Trio-Lineup auf, das etwas intimere Klänge erlaubt. Herausgekommen ist mit Acoustic Me ein weiteres feines Album dieses tollen Musikers, eine Sammlung von zwölf Titeln, die zumeist nicht als Blues zu bezeichnen sind, die aber ein tolles Ensemble ergeben, eine abwechslungsreiche Scheibe mit viel Musik von Herzen.

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Tommy Schneller Backbeat

tommySchnellerBackbeatCDCoverAuf dieser, seiner sechsten CD, hält Tommy Schneller vielleicht nicht viel von der Begrenzung auf das 12-taktige Bluesformat, aber er hält jede Menge von funky grooves, und entsprechend ist diese CD eine Herausforderung, wenn es darum geht, seine Füsse still zu halten. Hier geht die Post ab, mit mehrfach ineinander synkopierten Rhythmen und einer scheinbar grossen Band im Hintergrund, inklusive Bläsersätze und einer Rhythm-Section, die kein Auge trocken lässt. Der Bandleader ist Saxophonist, und seine Arrangements sind vom Feinsten, wenn auch die wenigsten Songs musikalisch gesprochen Blues sind. Das meiste sind bläsergetriebene Funktitel, die mehr an James Brown erinnern als an Charles Brown. Das akustische Barefootin’ transportiert ein cooles Sommergefühl und ein geschmackvolles Trompetensolo.

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Wentus Blues Band Lucky Strike Mama

WentusLuckyStrikeMamaCDCoverDie Wentus Blues Band ist eine Institution in der finnischen Blues-Szene, mir war sie bisher gleichwohl nicht bekannt. Umso grösser die Freude beim Anhören von deren neuestem Album. Zum 30jährigen Jubiläum der Band spielten sie Lucky Strike Mama ein, ihr elftes Album seit 1986, und dieses Album ist grosse Klasse: Vielseitige Musik mit einem durchgehend tollen Live-Sound, der authentisch klingt und nicht über-produziert, wunderbar passend zur Musik. Dies ist grundsätzlich Bluesrock in bester Britischer Tradition. Das kesselt auf vielen Titeln wie bei Cream oder Led Zepplin. Dann ist wieder The Howlin Wolf klar als Vorbild auszumachen, und bei Mean Green Machine klingt es plötzlich nach Booker T. & The M.-G.s. Dann klingt wieder Chicago-Sound (Saturday All Time Man) vom Feinsten an, und man fühlt sich in eine Kneipe der South Side versetzt, in den späten 50er Jahren. Die Band aus Kokkola in Finnland weiss, was sie tut. Ihr Ruf gründet sich auf tolle Live-Auftritte, und diese Atmosphäre bringen sie auch auf der CD gut rüber. Die Wentus Blues Band spielt hauptsächlich gitarrenbasierte Musik zwischen dem Chicagoer Original und dessen Britischer Rezeption. Die riesige Routine ist der Band anzumerken, sie macht die Musik eingeschliffen, aber nie abgeschliffen und gelangweilt.

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Nico Brina & Friends The Birthday Session

NicoBrinaBirthdaySessionCDCoverWas für eine Geburtstagsparty. Vergangenen September lud der Schweizer Tastenhexer Nico Brina Freunde zu einem Fest, daraus wurden Jam-Sessions und schliesslich Aufnahmen für das neueste Album. Das Heim als Studio und mit moderner Technik kein Problem. Die CD ist denn auch perfekt anzuhören, nichts klingt selbst gestrickt. Zu hören gibt es Brinas Trademark-Boogie, ob auf Gitarre oder Klavier, stets präzise und mit perfektem Groove. Nico Brina entpuppt sich dabei als guter Gitarrist mit ebenso viel Gefühl wie wenn er an den Tasten sitzt. Die Darbietungen liegen stimmungsmässig zwischen Elvis Presley-Schmalz (das wunderbare Blue Moon of Kentucky) und stampfend-rollendem Boogie-Woogie. Unterschiedliche Instrumentierungen sorgen für Abwechslung, hervorzuheben ist insbesondere Beat Galli als Perkussionist mit wunderbaren Waschbrett-Begleitungen. Gespielt werden eine Mischung auf Eigenkompositionen und Standards, eine ansprechende Mischung. Bei so einer Geburtstagssause kann man nur «many happy returns» wünschen.

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Kürzlich angehört

MoodyBluesInSearchOfTheLostChordCDCover
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Die Zeitkapsel

Zeitreisen sind etwas Alltägliches! Auch wenn die Science-Fiction genussvoll an Zeitreisen herumrätseln…

MarkKnopflerDownTheRoadCDCover
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Die Summe der Elemente

Spät im vergangenen Jahr hat Mark Knopfler sein aktuelles Album Down the Road Wherever

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