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CDs/LPs

Diven-Rock

LaylaZoeBreakingFreeCDCoverAls Diva bezeichnet man in der Musik normalerweise eine Frau mit einer wirklich grossen Stimme, die sich basierend auf ihrem einzigartigen Gesang gewisse Sonderrechte herauszunehmen erlaubt. In einem positiven Sinn verstanden, kann es aber auch ein Genre bezeichnen, in dem die Weibliche Gesangsstimme die Mitte der Bühne besetzt und das alleinige Spotlight auf sich zieht. Darum handelt es sich bei diesem Album: die Band begleitet und unterstützt, aber sie drängt sich nicht in den Vordergrund. So wirkt Breaking Free (Hörprobe) der aktuell im Blues-Caravan auftretenden Layla Zoe. Die Musik ist allerdings nicht als Blues zu bezeichnen, es ist Rockmusik, manchmal etwas sanfter, manchmal etwas härter, perfekte und mitreissende Rockmusik. Da kommt viel Power, die es wohl braucht, um die grosse Stimme von Layla Zoe aufzuwiegen. Man wird unweigerlich an grosse 80er/90er-Diven erinnert wie Sheena Easton oder Jennifer Rush.

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Chicago – Texas und zurück

LilEdAndBluesImperialsJumpStartCDCoverWie der Phönix aus der Asche wurde die Band Lil' Ed & the Blues Imperials im Jahr 1999 wiedergeboren, und um sich ihnen anzunähern, haben wir uns für ihr jüngstes Album mit dem aus Sicht der Bandgeschichte wiedersinnigen Titel Jump Start aus dem Jahr 2012 entschieden. Und eine Annäherung an die Band zeigt, dass diese klassischen Chicago-Blues spielt, mit einer brettharten Slide-Gitarre, einem unerbittlich vorantreibenden Rhythmus und einer wunderbaren Gesangsstimme von Bandleader und Songwriter der Band: «Lil’» Ed Williams. Das Besondere des Bandsounds ist dabei die Anlehnung an den Texas-sound bei Gitarren-Fill-Ins, die mehr nach Albert King klingen als nach Muddy Waters. Insgesamt eine sehr ansprechende moderne Interpretation des Bluessounds mit grossem Unterhaltungswert.

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Gute Laune Blues

AndyTNickNixonDrunkDrankDrunkCDCoverDiese CD mit dem aus meiner Sicht wirklich coolen Titel Drink Drank Drunk stammt von der US-Band Andy T Nick Nixon Band, einer seit 2011 bestehenden Kooperation des Schwarzen Sängers Nick Nixon und des Weissen Bluesgitarristen Andy Talamantez. Wie der Titel des Albums sofort eine Blues-Assoziation hervorruft, spielen die beiden mit der gemeinsamen Band die Art des Blues, die sich in den letzten 50 Jahren als die erfolgreichste erwiesen hat: Gitarrenläufe à la B.B. King oder Magic Sam oder weiterer Grössen der Vergangenheit, dazu eine samtweiche Stimme, die an Jimmy Witherspoon erinnert. Laut der Website der Band hatte Nixon einst die Ausbildung zum Opernsänger durchlaufen, eher er sich diese Art des Singens wieder abgewöhnen musste, um den Blues zu singen.

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Forsman the Force

InaForsmanCDCoverDiese junge Finnin ist eine der Hoffnungsträgerinnen für das europäische Bluesprogramm von «Ruf Records», und entsprechend ist Ina Forsman auf dem von «Ruf» organisierten Blues Caravan 2016 zu hören. Im April wird Forsman als Teil eines Dreiertickets bei fünf Schweizer Konzerten auftreten. Zeitgleich liegt nun ihr selbstbetitelter Erstling vor. Ein Cover (Nina Simons I Want A Little Sugar ln My Bowl) und zehn selbst verfasste Titel sind die Plattform, auf der Ina Forsman zeigt, was sie kann, und das ist singen! Da ist bereits in diesem jungen Alter eine der grossen kommenden Frauenstimmen im Blues zu hören, mit dem richtigen Mass Honig und dem richtigen Mass Rauch. Dabei vielseitig, wie das Simone-Cover belegt. Neben der Stimme gibt es eine Band, die ausgesprochen gut begleitet. Die CD ist mit hübscher Räumlichkeit abgemischt, insgesamt eine weitere grossartige Produktion aus dem Hause «Ruf».

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Stadionrock im Kleinformat

AndyFrascoHappyBastardsCDCoverDie Grosse Tradition der weissen Rockmusik wird von der amerikanischen Band Andy Frasco & the U.N. auf diesem Album Happy Bastards zelebriert. Hier gibt es zwar kein Blues-Feeling, dafür gross arrangierte Stadionhymnen und Mitklatschtexte mit Feel-Good-Faktor. Auf der Basis eines Rock-Schlagzeugs und Gitarrenriffs mit gelegentlichen Sax-Parts spielt diese vielseitige Band ihre Musik, bei der ein Titel etwas mehr im Funk verankert ist, der nächste wieder etwas stärker im Classic Rock.

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Sanftere Klänge

RobertoMorbioliAcousticMeCDCoverDas überrascht erstmal. Der Titel Acoustic Me erweckt den Eindruck, es gäbe ein akustisches Album von Roberto Morbioli, der seit den 1990er Jahren mit Morblues unterwegs ist. Morblues war stets für eine im Soul und Funk gegründete Form des Blues bekannt, und jetzt legt Bandgründer Morbioli ein «unplugged» Album vor? Im Prinzip ja, aber nicht ganz. Roberto Morbioli hat sich nicht neu erfunden, er tritt nur in einem reduzierten und intimeren Trio-Lineup auf, das etwas intimere Klänge erlaubt. Herausgekommen ist mit Acoustic Me ein weiteres feines Album dieses tollen Musikers, eine Sammlung von zwölf Titeln, die zumeist nicht als Blues zu bezeichnen sind, die aber ein tolles Ensemble ergeben, eine abwechslungsreiche Scheibe mit viel Musik von Herzen.

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Kürzlich angehört

NicoBrinaBoogieMeUpCDCover
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Boogie hält jung

2019 ist ein besonderes Jahr für Nico Brina. Er wird fünfzig Jahre alt kann auch noch sein…

BiscuitJack2000MadisonAveCDCover
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Kurzer Abschied

Madison Avenue ist eine der Strassen, die Manhattan in Längsrichtung durchzieht, und die bekannt ist…

JimmyReiterWhatYouNeedCover
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Solider Blues

Der Norddeutsche Bluesman Jimmy Reiter, dessen Album Told You So bereits auf diesen Seiten rezensiert

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