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Bellinzona Blues
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CDs/LPs

Rockgewitter

BasementSaintsGetReadyCDCoverDie Schweizer Band Basement Saints um den Südafrikaner Anton Delen spielt Rockmusik in Reinform. Nach der ersten Veröffentlichung einer EP im Jahr 2014 ging die Band nun erneut ins Studio und sie hat ein Album eingespielt, das mit 9 Titeln eher auf der knappen Seite liegt, das aber ganz guten Einblick in die Musik der Band vermittelt. Demnach ist ihre Musik Power-Rock mit viel Zerre und hartem Testosteron-geschwängerten Gesang, was ja auch die Songtitel wie Jeans, Revolution oder Valhalla andeuten. Die 9 Titel sind weitgehend ähnlich, lediglich Third Eye und Valhalla unterscheiden sich von den anderen 7 Titeln, wobei diese beiden Songs kurioserweise so ähnlich sind, dass es schwer wird, den Unterschied zu bemerken.

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Bubentraum

AlbertCummingsNoRegretsCDCoverDer amerikanische Gitarrist und Sänger Albert Cummings hat sich mit der Veröffentlichung seines Albums No Regrets einen Bubentraum erfüllt. Gemeinsam mit Produzenten Jim Gaines (Produzent von Sena Earhardt sowie verantwortlich für die Neuedition des Stevie Ray Vaughan-Katalogs und der Box Series von Jefferson Starship) hat er ein Bluesrock-Album eingespielt, das in bester Tradition der grossen Vorbilder der British Invasion John Mayall den Blues als gitarrenzentrierte Form der Rockmusik interpretiert. Das Album wurde mit der Hilfe einer Studioband eingespielt bestehend aus einem Bassisten (Dave Smith), einem Schlagzeuger (Steve Potts), einem Keyboarder (Rick Steff) und einem Harp-Spielers (Jimmy D. Taylor) sowie drei Background-Stimmen (Vickie Adkins, Kimberlie Helton und Kevin Page), und das Album bringt die Musik, die Albert Cummings in den Fingern, im Herzen , im Kopf hatte, und die er hier nun veröffentlichen wollte. Während Cummings sonst bei «Blind Pig» unter Vertrag steht, wurde dieses Album von «Ivymusic» veröffentlicht.

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Fetter Memphis-Sound

TashaTaylorHonwyFortheBiscuitCDCoverTasha Taylor legt mit Honey For the Biscuit ihr drittes Album vor, und es ist eine üppige Sammlung von gefälligem Soul-Blues, hochprofessionell arrangiert und mit Horn- und Background-Sängern angereichert. Perfekte R&B-Süsse mit toller Stimme, perfekter Gitarre und einer wirklich groovigen Rhythm-Section. Tasha Taylor ist die Tochter des R&B-Künstlers mit einem Duzend Chart-Hits und Stax-Musikers Johnnie Taylor (1934–2000). Dieser pflegte in den 1960er und 70er Jahren einen sehr radiotauglichen Sound, den auch seine Tochter übernommen hat. Das ist äusserst gefällig und besticht durch ein Variantenreichtum, aber durchgehend durch treibenden Beat mit hohem Funk-Faktor. Honey For the Biscuit ist eine Leistungsschau der Frau als Sängerin, aber auch als Headliner. Und bei jedem Titel wird klar, dass die Frau weiss, was sie tut und was sie will: eine wohleingespielte fette Band mit Memphis-Groove.

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Diven-Rock

LaylaZoeBreakingFreeCDCoverAls Diva bezeichnet man in der Musik normalerweise eine Frau mit einer wirklich grossen Stimme, die sich basierend auf ihrem einzigartigen Gesang gewisse Sonderrechte herauszunehmen erlaubt. In einem positiven Sinn verstanden, kann es aber auch ein Genre bezeichnen, in dem die Weibliche Gesangsstimme die Mitte der Bühne besetzt und das alleinige Spotlight auf sich zieht. Darum handelt es sich bei diesem Album: die Band begleitet und unterstützt, aber sie drängt sich nicht in den Vordergrund. So wirkt Breaking Free (Hörprobe) der aktuell im Blues-Caravan auftretenden Layla Zoe. Die Musik ist allerdings nicht als Blues zu bezeichnen, es ist Rockmusik, manchmal etwas sanfter, manchmal etwas härter, perfekte und mitreissende Rockmusik. Da kommt viel Power, die es wohl braucht, um die grosse Stimme von Layla Zoe aufzuwiegen. Man wird unweigerlich an grosse 80er/90er-Diven erinnert wie Sheena Easton oder Jennifer Rush.

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Chicago – Texas und zurück

LilEdAndBluesImperialsJumpStartCDCoverWie der Phönix aus der Asche wurde die Band Lil' Ed & the Blues Imperials im Jahr 1999 wiedergeboren, und um sich ihnen anzunähern, haben wir uns für ihr jüngstes Album mit dem aus Sicht der Bandgeschichte wiedersinnigen Titel Jump Start aus dem Jahr 2012 entschieden. Und eine Annäherung an die Band zeigt, dass diese klassischen Chicago-Blues spielt, mit einer brettharten Slide-Gitarre, einem unerbittlich vorantreibenden Rhythmus und einer wunderbaren Gesangsstimme von Bandleader und Songwriter der Band: «Lil’» Ed Williams. Das Besondere des Bandsounds ist dabei die Anlehnung an den Texas-sound bei Gitarren-Fill-Ins, die mehr nach Albert King klingen als nach Muddy Waters. Insgesamt eine sehr ansprechende moderne Interpretation des Bluessounds mit grossem Unterhaltungswert.

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Gute Laune Blues

AndyTNickNixonDrunkDrankDrunkCDCoverDiese CD mit dem aus meiner Sicht wirklich coolen Titel Drink Drank Drunk stammt von der US-Band Andy T Nick Nixon Band, einer seit 2011 bestehenden Kooperation des Schwarzen Sängers Nick Nixon und des Weissen Bluesgitarristen Andy Talamantez. Wie der Titel des Albums sofort eine Blues-Assoziation hervorruft, spielen die beiden mit der gemeinsamen Band die Art des Blues, die sich in den letzten 50 Jahren als die erfolgreichste erwiesen hat: Gitarrenläufe à la B.B. King oder Magic Sam oder weiterer Grössen der Vergangenheit, dazu eine samtweiche Stimme, die an Jimmy Witherspoon erinnert. Laut der Website der Band hatte Nixon einst die Ausbildung zum Opernsänger durchlaufen, eher er sich diese Art des Singens wieder abgewöhnen musste, um den Blues zu singen.

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Kürzlich angehört

MoodyBluesInSearchOfTheLostChordCDCover
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Die Zeitkapsel

Zeitreisen sind etwas Alltägliches! Auch wenn die Science-Fiction genussvoll an Zeitreisen herumrätseln…

MarkKnopflerDownTheRoadCDCover
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Die Summe der Elemente

Spät im vergangenen Jahr hat Mark Knopfler sein aktuelles Album Down the Road Wherever

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