Jazz 'n' More
Jazz 'n' More
Basler Veranstaltungskalender
Basler Veranstaltungskalender
Groove Now
Groove Now

CDs/LPs

Grosse Klänge

ChrisConzTrioBoogieWavesDas Schweizer Chris Conz Trio  legt mit Boogie Waves ein Album mit Instrumentalstücken vor. Die Band besteht neben Pianist und Bandleader Chris Conz aus Arno Schulz am Bass und Mario von Holten am Schlagzeug, und jeder der drei Instrumentalisten ist versiert an seinem jeweiligen Instrument. Wer aufgrund des Titels ein reines Boogie-Woogie-Album à la Axel Zwingenberger erwartet, wird vielleicht enttäuscht sein, denn dem Trio geht es mehr um die bluesige Seite des Jazz, und im Verlauf der 13 Songs loten sie dieses «Grenzgebiet» gekonnt und mit viel Spielwitz und -freude aus.

Kommentar schreiben (0 Kommentare)
Kurzer erster Eindruck

SpidersAndCockroachesAwfulDayCDCoverMit 6 Titeln und einer Gesamtspielzeit von unter 21 Minuten liegt Awful Day der Schweizer Formation Spiders and Cockroaches zwischen EP und CD, aber im Zweifelsfall ist es sicher zu bevorzugen, nur 20 Minuten zu veröffentlichen als die CD mit halb gegorenen Titeln zu füllen.

Kommentar schreiben (0 Kommentare)
Damen-Supergroup

JaneLeeHookerNoBCDCoverDer Name leitet in die Irre. Denn Jane Lee Hooker ist nicht nach Zakiya Hooker und John Lee Hooker Jr. eine weitere Nachkommenschaft des berühmten «Boogie Man» John Lee Hooker (1912–2001), sondern es handelt sich hier um eine Band von 5 weissen Bluesmusikerinnen aus New York, die sich in 11 Titeln ihre Seele aus dem Leib singt, was vielleicht damit zusammen hängt, dass die Musik beim ersten Eindruck überzeugen muss, wenn man sich Hooker nennt. Die Damen nehmen sich unterschiedlicher Titel an, wobei sie den Gesangstext nur manchmal an ihr Geschlecht anpassen. Muddy Waters Mannish Boy bleibt so ein Junge, aber Albert Kings The Hunter wird umgeschrieben zu: «A handsome man like you is my only game», und die Anspielung auf die «Love Gun» wirkte dadurch etwas weniger sexistisch. Memphis Minnies Bumble Bee passt dafür wieder perfekt.

Kommentar schreiben (0 Kommentare)
Rockgewitter

BasementSaintsGetReadyCDCoverDie Schweizer Band Basement Saints um den Südafrikaner Anton Delen spielt Rockmusik in Reinform. Nach der ersten Veröffentlichung einer EP im Jahr 2014 ging die Band nun erneut ins Studio und sie hat ein Album eingespielt, das mit 9 Titeln eher auf der knappen Seite liegt, das aber ganz guten Einblick in die Musik der Band vermittelt. Demnach ist ihre Musik Power-Rock mit viel Zerre und hartem Testosteron-geschwängerten Gesang, was ja auch die Songtitel wie Jeans, Revolution oder Valhalla andeuten. Die 9 Titel sind weitgehend ähnlich, lediglich Third Eye und Valhalla unterscheiden sich von den anderen 7 Titeln, wobei diese beiden Songs kurioserweise so ähnlich sind, dass es schwer wird, den Unterschied zu bemerken.

Kommentar schreiben (2 Kommentare)
Bubentraum

AlbertCummingsNoRegretsCDCoverDer amerikanische Gitarrist und Sänger Albert Cummings hat sich mit der Veröffentlichung seines Albums No Regrets einen Bubentraum erfüllt. Gemeinsam mit Produzenten Jim Gaines (Produzent von Sena Earhardt sowie verantwortlich für die Neuedition des Stevie Ray Vaughan-Katalogs und der Box Series von Jefferson Starship) hat er ein Bluesrock-Album eingespielt, das in bester Tradition der grossen Vorbilder der British Invasion John Mayall den Blues als gitarrenzentrierte Form der Rockmusik interpretiert. Das Album wurde mit der Hilfe einer Studioband eingespielt bestehend aus einem Bassisten (Dave Smith), einem Schlagzeuger (Steve Potts), einem Keyboarder (Rick Steff) und einem Harp-Spielers (Jimmy D. Taylor) sowie drei Background-Stimmen (Vickie Adkins, Kimberlie Helton und Kevin Page), und das Album bringt die Musik, die Albert Cummings in den Fingern, im Herzen , im Kopf hatte, und die er hier nun veröffentlichen wollte. Während Cummings sonst bei «Blind Pig» unter Vertrag steht, wurde dieses Album von «Ivymusic» veröffentlicht.

Kommentar schreiben (0 Kommentare)
Fetter Memphis-Sound

TashaTaylorHonwyFortheBiscuitCDCoverTasha Taylor legt mit Honey For the Biscuit ihr drittes Album vor, und es ist eine üppige Sammlung von gefälligem Soul-Blues, hochprofessionell arrangiert und mit Horn- und Background-Sängern angereichert. Perfekte R&B-Süsse mit toller Stimme, perfekter Gitarre und einer wirklich groovigen Rhythm-Section. Tasha Taylor ist die Tochter des R&B-Künstlers mit einem Duzend Chart-Hits und Stax-Musikers Johnnie Taylor (1934–2000). Dieser pflegte in den 1960er und 70er Jahren einen sehr radiotauglichen Sound, den auch seine Tochter übernommen hat. Das ist äusserst gefällig und besticht durch ein Variantenreichtum, aber durchgehend durch treibenden Beat mit hohem Funk-Faktor. Honey For the Biscuit ist eine Leistungsschau der Frau als Sängerin, aber auch als Headliner. Und bei jedem Titel wird klar, dass die Frau weiss, was sie tut und was sie will: eine wohleingespielte fette Band mit Memphis-Groove.

Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Kürzlich angehört

JimmyReiterWhatYouNeedCover
Comments0
Solider Blues

Der Norddeutsche Bluesman Jimmy Reiter, dessen Album Told You So bereits auf diesen Seiten rezensiert

BiscuitJack2000MadisonAveCDCover
Comments0
Kurzer Abschied

Madison Avenue ist eine der Strassen, die Manhattan in Längsrichtung durchzieht, und die bekannt ist…

NicoBrinaBoogieMeUpCDCover
Comments0
Boogie hält jung

2019 ist ein besonderes Jahr für Nico Brina. Er wird fünfzig Jahre alt kann auch noch sein…

Facebook Button

Diese Auszeichnungen haben wir erhalten:

SwissBluesAward2014 winner 150x160px

GermanBluesAward 2015 bluensnews.ch

 

 

bluesnews ist Mitglied dieser Organisationen: