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CDs/LPs

Muddy Waters und B.B. King

MuddyWatersBBKingEbbetsFieldCDCoverEin Gipfeltreffen der Superlative? Ein Blues Summit? Ja und Nein! Die Veröffentlichung eines Konzertmitschnitts von 1973 bringt einen gemeinsamen Auftritt von B.B. King mit der Muddy Waters Blues Band und sogar einem gemeinsamen Song. Ein grossartiges Konzert, das mitsamt seiner akustischen Unzulänglichkeiten viel Stimmung schafft. Pinetop Perkins ist schlicht phantastisch bei diesem Auftritt und Muddy Waters, der 1969 einen schrecklichen Autounfall hatte, der ihn monatelang ins Krankenhaus zwang, ist Muddy Waters hier wieder erstarkt, früh in seiner «Zweiten Karriere» zu hören, in der er mehr Bandleader ist als Solist. B.B. King spielt wie auf Live in Japan oder Live at the Regal mit Kraft und starkem Ausdruck, makellos.

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Zurück zu Bewährtem

EricClapton I Still Do Die vielleicht grösste Überraschung auf dem Umschlag von Eric Claptons neuestem Studioalbum dürfte der Hinweis «Produced by Glyn Johns» sein. Mithilfe des Produzenten, der für die Beatles versucht hatte, Let it Be fertig zu stellen, hat Clapton 1977 und 1978 die Alben Slowhand und Backless produziert, aber seither nichts mehr. Jetzt, nach den Feiern zum runden Geburtstag im letzten Jahr ging er wieder in London ins Studio und engagierte für die Arbeit auf der anderen Seite der Glasscheibe Johns, der fünf Jahre älter ist als Clapton, aber wie dieser aus der Grafschaft Surrey stammt. Überhaupt geht E.C. in vielen Bereichen zu bewährten Mustern zurück: War ja Old Sock in Los Angeles aufgenommen worden in der Pause zwischen Tourneen, so ist dieses Album in England produziert und mit etwas mehr Sorgfalt für Details. Es wurde ein gutes Album, ein verlässliches Album, das auch bei mehrmaligem Durchhören noch Entdeckungen anbietet.

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Live mit Freude

NickMossLiveLusciousCDCoverÜber eine Stunde Spielzeit mit 8 Titeln? Das ist bemerkenswert, ausser man kennt Nick Moss und seine Freude an Live-Auftritten. Der hier als Bandleader seiner eigenen Band auftretende Chicago-Bluesman spielt zwar bloss acht Songs, aber indem zwei davon je über 12 Minuten lang sind, dürfte schon hieraus klar werden, mit welcher Spielfreude und Liebe in ausführliche Wanderungen ins Land der Blues-Gitarre der Bluesman hier antritt. Das Konzert war auf dem Baltic Blues Festival 2015, und Moss spielt hier so flüssig und mitreissend, wie er in der Lage ist, womit bereits klar sein dürfte, dass dies ein ausgezeichnetes Album für Freunde der Bluesgitarre ist.

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Weisser Hill-Country-Sound

RBStoneSomeCallItFreedomCDCoverViel Druck, harte Rhythmen und aggressiv beissende Gitarren zeichnen die Musik von R.B. Stone und seiner Band aus, die sich an den Vorbildern des Hill Country Blues eines R.L. Burnside orientiert, der harten Blues spielte mit Betoung auf das rhythmische eher als das harmonische Element. Man könnte ihre Musik auch als «Angry Redneck-Blues» bezeichnen. Dieser Eindruck verstärkt sich noch, wenn in den Linernotes der CD dem «CEO im Himmel für die Verleihung von Hartnäckigkeit» gedankt wird. Das Country-Image trägt eher zur Glaubwürdigkeit bei, als dass es abschreckt, und die Musik ist stets treibend und hart pulsierend.

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Grosse Frauenstimme

PatriciaVonneRattleMyCageCDCoverDie Deutsche Patricia Vonne hat eine Hammerstimme und das nicht ganz 40 Minuten dauernde Album Rattle My Cage ist das Medium, mittels dessen sie diese zur Schau stellt. Stilistisch vielseitig, ist dies in erster Linie ein Gesangsalbum, die Überstimme der Headlinerin lässt die Musik zum Drumherum werden, das für Vonnes Gesang wechselnde Bühnenbilder aufzieht.

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Young Gun

BenPooleTimeHasComeCDCoverDer Engländer Ben Poole konnte für sein zweites Studioalbum die freundliche Mitarbeit von Henrik Freischlader, Ansley Lister und Todd Sharpville gewinnen, die auf einzelnen Songs mitspielen. Der als Jungstar gefeierte und bereits als Headliner in der Royal Albert Hall (Live-Album 2014) engagierte Poole erinnert an einen frühen Jonny Lang oder auch John Mayer, schon mit seinem intensiven Gesang. Der Engländer spielt modernen Blues mit leicht funkigem Rhythmus, der auch im Radio gespielt wird, etwa If You Want To Play With My Heart, das süffig aus den Lautsprechern groovt, bzw. plätschert. Longing For a Woman beginnt akustisch und entwickelt sich dann zur Power-Ballade. Time May Never Come ist mit über 8 Minuten der längste Track, erwartungsgemäss ein Slow Blues mit hübschen jazzigen Verzierungen.

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Kürzlich angehört

NicoBrinaBoogieMeUpCDCover
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Boogie hält jung

2019 ist ein besonderes Jahr für Nico Brina. Er wird fünfzig Jahre alt kann auch noch sein…

JimmyReiterWhatYouNeedCover
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Solider Blues

Der Norddeutsche Bluesman Jimmy Reiter, dessen Album Told You So bereits auf diesen Seiten rezensiert

BiscuitJack2000MadisonAveCDCover
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Kurzer Abschied

Madison Avenue ist eine der Strassen, die Manhattan in Längsrichtung durchzieht, und die bekannt ist…

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