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CDs/LPs

Recycling Eric

ERicClaptonLiveSanDiegoCDCoverEnde September ist ein Doppel-CD-Album erschienen von der allgemein als grossartig empfundenen Tournee Eric Claptons aus dem Jahr 2007, auf der dieser sich mit den Sidemen Derek Trucks und Doyle Bramhall II umgeben hatte. Es mag ja sein, dass Clapton wegen seiner seit 2013 wiederholt eingeräumten Beschwerden beim Gitarrenspiel nicht mehr so lange im Studio sein mag wie früher, aber ein neun Jahre altes Konzert zu veröffentlichen scheint dennoch etwas sehr befremdlich (im Mai 2017 wird er allerdings wieder in der Royal Albert Hall spielen). Die CD als Scheibe oder als Download zu kaufen, kommt informationsmässig aufs Selbe raus, bei der CD gibt es kein Booklet und keine sonstige Information. Bemerkenswert ist ausserdem, dass Bramhall und Trucks nirgends erwähnt werden. Sie sind auf dem Ausklapp-Foto in der Mitte zu sehen, auf dem hinteren Umschlag sind nur die beiden älteren Herren zu sehen, obwohl das eine Aufnahme von der Bühne ist, als alle vier am Bühnenrand sitzen.

Zurück in die Siebzigerjahre

The Blue PoetsThe Blue Poets heisst das Debutalbum der gleichnamigen Band, die der versierte Gitarrist Marcus Deml 2015 gegründet hatte. Davor war er hierzulande durch sein früheres Projekt, die Band Errorhead, bekannt geworden. Es ist ein Vintage-Album geworden und Freunde des Bluesrocks/Rocks/Blues der Siebzigerjahre kommen sowohl musikalisch, als auch was die Aufnahmequalität und den Sound betrifft, voll auf ihre Rechnung.

Joe und das Königstrio

JoeBonamassaLiveattheGreekTheaterCDCoverNachdem sich Ausnahmegitarrist und Blues-Historiker der besonderen Art Joe Bonamassa bei seinem Konzert in Red Rock der Musik von Muddy Waters und The Howlin’ Wolf angenommen hat, folgt nun auf seinem aktuellen Live-Album Live at the Greek Theater (Erscheinungstermin: 23. September 2016) seine Referenzerweisung an die drei «Könige» des Blues. Die Tournee lief denn auch unter der Bezeichnung «Three Kings Tour». Er covert darin Titel von Freddie King, Albert King und B.B. King, also von drei der grössten Publikumsmagneten der 1960er und 1970er Jahren und gleichzeitig den Vorbildern seiner eigenen Vorbilder – den britischen Bluesrock-Pionieren der 1960er Jahre. Seine neu eingespielten Fassungen sind klar als Covers zu erkennen, aber er sucht dennoch nach einem neuen Ansatz und eine neue Formulierung für diese Songs. Insbesondere von Albert King spielt er einige frappante Covers, und zu hören sind allzu selten nachgespielte Moll-Blues-Klassiker Titel wie Angel of Mercy oder I’ll Play the Blues for You. Das Konzert ist jetzt verfügbar als DVD oder Blu-Ray Filmaufnahme, als CD sowie als 4 LP Deluxe Vinyl-Schallplatte, sowie natürlich als Download. Auf der Homepage des Künstlers gibt es sonst noch alle Permutationen des modernen Merchandisings, wobei es etwas den Eindruck erweckt, als wolle Joe Bonamassa sein comicartiges alter ego mit Gibsons futuristischer Flying V-Gitarre auf dem Cover breiter vermarkten, zumindest gibt es das auch als Kühlschrankmagnet. Das Album ist bereits jetzt die Nr. 2 im Bereich Blues auf Amazon – nur übertroffen von Blues & Lonesome, dem für Dezember angekündigten Blues-Album der Rolling Stones.

Die letzte Show der 60er Jahre

JimiHendrixMachineGunCDCoverDer unsterbliche Jimi Hendrix! Nach drei Alben in seiner kurzen Lebenszeit (1942–1970) und 43 offiziellen Alben seither (sowie unzähligen Bootleg-Veröffentlichungen) erscheint nun also, u.a. produziert von Stiefschwester Janie Hendrix, eine weitere Konzertveröffentlichung seines Auftritts im Fillmore East  in New York City am Sylvesterabend des Jahres 1969. Von den vier Auftritten, die Hendrix und die Band of Gypsys damals spielten, ist dies der Mitschnitt der ersten Show, und natürlich heisst es im Booklet — auf der Suche nach einem Superlativ — dass dies «one of the most important, exhilarating and misunderstood concerts» gewesen sei. Die Missverständnisse um Jimi Hendrix liessen sich in den 46 Jahren seit seinem unzeitgemässen Ableben weitgehend ausräumen, und so bleibt ein weiteres Live-Album für die Fans von Hendrix und eine Veröffentlichung seiner Familie — sowie 11 Titel, die das Genie Jimi Hendrix in einer gewissen Breite abbilden, da sie eine neue Seite zeigen, eine Ahnung, davon, was noch möglich gewesen wäre, hätte sich Jimi Hendrix nicht dem «Klub 27» angeschlossen.

Vier Freunde – und mehr

PassoverBluesNoFruitsWithoutRootsCDCoverAuf Bluesnews.ch wurden bereits zwei Alben der vier Freunde und Weggefährten über ein Vierteljahrhundert besprochen. Nun haben sie zum 25jährigen Bandjubiläum ein weiteres Album veröffentlicht, dem sie den Titel  No Fruits without Roots gegeben haben. Das ist eine poetische Umschreibung des Schweizer Sprichworts «Vo nütt chunnt nütt» und dieses Motto scheinen die vier Musiker wirklich verinnerlicht zu haben. Ihre Musik baut auf solidem Beherrschen der Instrumente auf, auf kernigen Sounds, auf einem soliden Bandzusammenhalt. Und weil eine gute Band immer mehr ist als die Summe ihrer Elemente, spielen die vier makellos gut gespielte Musik, meistens Blues, aber durchaus auch anverwandte Musikgenres. Hierzu haben sich die vier Bandmitglieder etwas Hilfe geholt, und ihren ursprünglich auf Gitarren, Bass, Schlagzeug und Bluesharp abonnierten Sound durch Orgelklänge, ein Saxophon und Background-Sänger angereichert.

Die Wiedergeburt der Hammond B3

thumb CoryHenryRevivalCDCoverIn meinem Bekanntenkreis gibt es eine Reihe von Leuten, die ich mit Cory Henrys Solo-CD The Revival vertreiben könnte – die elektro-mechanische Orgel Hammond B3 ist nicht jedermanns Sache. Wer aber die B3 liebt, wer Jimmy Smiths geniale Soloarbeit oder seine Duos mit Wes Montgomery schätzt, wer Baby Face Willettes, Keith Emersons oder Joey DeFrancescos emotionale Erkundungen auf dem Instrument liebt, der wird an Cory Henry seine helle Freude haben. Das Album bleibt schon von der Tonfarbe her im Bereich des Gospels, aber Cory Henry geht weit über das Kirchenfeeling hinaus auf seiner (fast) Solo-CD, die es an seinen Ursprüngen aufgenommen hat – in der Kirche in Brooklyn, an der sein Vater Pfarrer ist. Das Konzert gibt es als CD und dazu gibt es die leider völlig lieblos dazuproduzierte DVD mit dem Konzert.

Kürzlich angehört

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