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CDs/LPs

Groovige Sounds

Dr.JohnSkeDatDeDatCDCoverDer selbsternannte Bannerträger der speziellen musikalischen Tradition von New Orleans, Dr. John, hat ein Album mit launigen und musikalisch abwechslungsreichen Covern von 13 Songs veröffentlicht, die Louis Armstrong einst sang. Dazu hat er sich «Guest Stars» eingeladen, und er teilt die Songs u.a. mit den Blind Boys of Alabama, Bonnie Raitt, Shemekia Copeland, Anthony Hamilton und der Dirty Dozen Brass Band. Der Charakter jedes einzelnen Covers ist so unterschiedlich wie die Kooperationen, und es ist die spezielle Singstimme Mac Rebenacks, die als Klammer um das Ganze herum dient. Manche Titel bleiben dem Original treu, andere sind nur noch am Text zu erkennen. Das ganze Album ist unterhaltsam anzuhören und wer Dr. Johns Stimme etwas abgewinnen kann, wird viel Vergnügen haben.

Alligator Records ehrt einen fast Vergessenen

BlindWillieJohnsonGodDontNeverChangeEr ist nicht mehr sehr bekannt, obwohl seine Musik längst ihren Platz im Kanon nicht nur des Blues gefunden hat: «Blind» Willie Johnson. Sein Song Dark Was the Night - Cold Was the Ground wurde als einer der musikalischen Beiträge für die «Golden Records» ausgesucht, jenen beiden Datenträgern, die 1977 den Raumsonden Voyager 1 und 2 von der NASA auf eine Reise ohne Ziel in die Unendlichkeit mitgegeben wurden. Die Datenträger sollen allfälligen extraterrestrischen Lebewesen, welche die Raumsonden vielleicht eines Tages entdecken, ein Bild von der Erde und den Menschen vermitteln. Nun erweist Alligator Records zum 120ten Geburtstag dem Musiker und Prediger die Ehre mit einer Kompilation, die elf seiner Songs enthält, welche von verschiedenen Künstlern interpretiert werden.

Das muss kesseln

DanPatalanskyIntroVertigoCDCoverSüdafrikas Hard-Bluesrock-Gitarrist Dan Patlansky hat der Bluesnews-Redaktion seine zweite CD zukommen lassen, und sofort wird klar: er macht dort weiter, wo er mit Dear Silence Thieves aufgehört hat: harter Bluesrock gespielt von einer kleinen Band (Trio plus Hammond/Keyboard), produziert von Theo Crous und aufgenommen in den Bellville Studios in Südafrika. Also in jeder Hinsicht eine Fortsetzung des vorhergehenden Albums, und auch die Musik unterscheidet sich nicht: Patlansky ist Südafrikas Antwort auf Stevie Ray Vaughans meteoritenartige Erschütterung der Bluesszene, und wie der Texaner mit den sagenhaften Riesenhänden spielt auch der weisse Südafrikaner eine abgeruntzte Sunburst Fender Strat, und auch er ist Endorser bei der kalifornischen Firma. Insofern gibt es wenig Neues zu sagen, und auch wenn die in der letzten Rezension geäusserte Hoffnung, diesen Mann dereinst auf einer Schweizer Bühne sehen zu können, sich durch einen Auftritt in Lausanne umsetzen liess, so bleibt gleichzeitig zu hoffen, dass er auch an einem grösseren Festival in der Deutschschweiz dereinst zu sehen sein wird.

Eindrückliches Studiodebut

FurhammerTarredFeatherdCDCoverDie Schweizer Band mit dem eingänglichen, weil einzigartigen Namen Furhammer legt mit Tarred & Feathered ihr Debutalbum vor. Die zwölf bluesigen Titel sind alles Eigenkompositionen und das Album wurde per Crowdfunding produziert. Die Tatsache, dass das Crowdfunding den angestrebten Betrag um 10% übererfüllt hat, kann sicher als Zustimmung zur Musik und dem Groove-Feeling der vier Musiker aus dem Grossraum Zürich gewertet werden, die in den letzten Jahren zahlreiche Gigs gespielt und sich so die nötig Erfahrung erspielt hat.

Blues als Teamleistung

RollingStonesBlueAndLonesomeCDCoverMit grossem Tamtam wurde das neue Album der Rolling Stones angekündigt. «Back to the Blues» titelte das Magazin «Rolling Stone» über das 26. Studioalbum der Britischen Namensvettern. Verständlicherweise ist bei den Rolling Stones alles eine Nummer grösser. So gibt es nach diversen Vorveröffentlichungen nun das gesamte Album, und bereits zwei Tage nach Veröffentlichung auch schon die Wikipedia-Seite zum Album – und zwar in elf Sprachen! Dort liest man die Eckdaten des Albums: Erstes Album der Stones überhaupt mit ausschliesslich Coversongs, Erstes Album seit Dirty Work (von 1986) auf dem Mick Jagger keine Gitarre anfasst. Guest appearance Eric Clapton. Auch die Namen der Komponisten und der Bandmitglieder werden genannt und neben den einzelnen Titeln gibt es schon eine Spalte für die höchste Charts-Platzierung der Songs. Was man im Netz noch selten findet, sind Rezensionen des Albums, nachdem man es tatsächlich gehört hat. Bluesnews.ch bietet nun eine solche, denn in den Redaktionsräumen liefen die Titel jetzt intensiv.

Bewährtes Duo

GreyHoundGeorgeAndyEggertLongestRoadCDCoverDer norddeutsche Slide-und Roots-Gitarrist Greyhound George wurde schon vermehrt mit seinen Alben vorgestellt. So wurden seine Veröffentlichungen von 2013 und 2014 hier bereits erörtert, weshalb sich hier ein kurzer Hinweis empfiehlt. Für das neue Album The Longest Road I Know hat der «Windhund» erneut die Zusammenarbeit mit dem «Alligator» gesucht und so ist das Album als Koproduktion mit Andy Grünert veröffentlicht. Der Harp-Spieler und der Gitarrist haben schon auf Cleaning Up wunderbar harmoniert und das ist hier nicht anders: 13 Songs, davon 3 von Greyhound George selbst geschrieben (unter dem Klarnamen Jürgen Schildmann) und einige berückend schöne Covers. Insbesondere Fats Dominos Sick and Tired hat es mir angetan. Im Gegensatz zur Veröffentlichung von 2014, auf der vor allem Eigenkompositionen zu Gehör gelangten, sind es hier die Coverversionen, die dominieren.

Kürzlich angehört

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