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CDs/LPs

buddyguyskindeepcdcover.jpgDie neuste CD von Buddy Guy ist erschienen. Das heisst, einer der massgeblichsten und einflussreichen Blues-Musiker der Gegenwart hat ein neues Studio-Album veröffentlicht. Diese CD zu rezensieren ist extrem schwierig, denn sie ist beim einen Anhören relativ langweilig, kann beim nächsten Anhören aber auch sensationell mitreissend sein. Wie so häufig hängt es von der Stimmung ab, in der man sich beim Hören befindet, ob einem diese CD gefällt oder nicht. Es hängt aber auch davon ab, welchen Buddy Guy man mag. In der langen Karriere hat er verschiede Reinkarnationen seiner selbst auf Tonträger gebannt, und je nachdem, welchen Buddy Guy man liebt, kann diese CD perfekt sein oder ein Missgriff. Ihr merkt schon, geneigte Leser: dies wird eine längere Rezension. Im nächsten Abschnitt folgt eine kurze Rekapitulation Buddy Guys.
Starkes Debut

Die Erstlings-CD der noch jungen Formation „Biscuit Jack " (2003, Gigs seit 2006) ist kurz. Lediglich knapp unter 21 Minuten dauert es, die fünf Songs der Band um das Gründungsduo Fredy von Moos (Bass) und Sascha Koch (Gitarre und Gesang) anzuhören. Die Band scheint sich gesagt zu haben, lieber 20 Minuten guter Musik als ein Stunde mit zum Teil noch nicht ausgefeilten Songs. So enthält die CD eine kurze, aber feine Auswahl an mit einer Ausnahme selbst geschriebenen Titeln.

Die neue CD

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Wenn Richard Koechli fest auftritt, dann schwappt ihm bestimmt das Bayou-Wasser aus den Stiefeln. Nur ist die Frage, ob er je fest auftritt, denn er ist die Verkörperung des Prinzips „In der Ruhe liegt die Kraft". Passenderweise heisst seine hier zu besprechende CD laid-back.

Koechli ist ein Schweizer Gitarrist, der in der Schweiz und in Frankreich lebt. Seine Spezialität ist das Slide-Spiel, aber das ist beileibe nicht alles. Er ist ein grossartiger Gitarrist und wunderbarer Sänger mit geschmackvollen Arrangements.

Die aktuelle CD laid-back ist die vierte Scheibe unter eigenem Namen (Erstling 1993 Trains of Thought als Richi Köchli), aber Koechli hat sich auch als Produzent, Arrangeur und Buchautor einen Namen gemacht. All dies weiss seine Website www.richardkoechli.ch zu berichten, und all dies ist vielleicht interessant, aber noch kein Ohrenfutter. Deshalb den Silberling in den CD-Spieler und ab geht die Fahrt: 

johnlyonscdcover.jpgWenn ein Musiker die verschiedenen Einflüsse seiner Vorbilder aufnimmt und sich in seinem eigenen Spiel davon inspirieren lässt, kommt im besten Fall etwas hervorragendes, neues heraus. Das neuste Album der John Lyons Blues Band ist so ein Werk. Es vereint Titel der verschiedensten Bluesstile, ist makellos gespielt und sehr gut aufgenommen. Die tolle Mischung aus sanften Titeln und rockigem Blues.

Es fällt schwer, die Band einzuordnen, so breit ist ihr Spektrum und dies fällt auf dieser CD angenehm auf. Ganz offensichtlich sind hier viele Einflüsse, die John inspiriert haben zu hören. Die CD demonstriert Johns Talent als Gitarrist und gibt seiner schönen Stimme Raum. Sehr elaborierter Blues mit komplexen Titeln und dazu noch schönen Texten. Eine Bereicherung jeder Blues Sammlung!

waltsbluesboxlivealbanicdcover.jpgDas ist vielleicht ein Album! Leider konnte ich das Konzert nicht erleben, aber trotzdem weiss ich mal wieder, wieso ich live Alben so mag: Es steckt etwas von der Atmosphäre in der Musik drin, das im Studio schwer zu erreichen ist. Wer keine Gelegenheit hatte, das Konzert zu erleben, sollte sich die CD unbedingt anhören, es ist Live Konzert in der Stube. 

 

Ein runder Abend in elf Titeln. Wunderbar harmonieren alle Beteiligten zusammen. Sicher führen Marco Besoni am Schlagzeug und Markus Schelling am Bass die Band rhythmisch durch den ganzen Abend. Walt's Blues Box und The Uperclass Windmachine fügen sich zu einem ganzen, als ob sie immer zusammen spielen würden. Ich nehme an, die Musiker hatten einen ebenso schönen Abend, wie das Publikum.

 
   Die neue CD der Charlie Morris Band

  charliemorriswhatascenecdcover.jpgWelcher Ort liegt auf der Mitte der Wegstrecke zwischen New Orleans und Chicago? Fragt Charlie Morris, er wird die Antwort wohl wissen. Denn auf seiner neuen CD What a Scene finden die Mitglieder der Charlie Morris Band eine Annäherung an diesen Ort von beiden Seiten. Ihr Live-Album ist eine Mischung aus Chicago-Bluesnummern und der rhythmisch komplexen Musik Louisianas. Die Band um Leader und Sänger/Gitarrist Charlie Morris spielt elf Stücke und die Aufnahme scheint bei einem einzigen Live-Auftritt gemacht zu sein. Es ist an keiner Stelle erkennbar, dass mehrere Auftritte zusammengeschnitten wurden.

Die Band zeigt drei verschiedene Arten des Blues, alle Nummern haben neben dem Gitarrensolo auch noch ein Solo des Pianisten, der Keyboard und Piano zu spielen scheint (wenn das ein elektronisches Piano ist, hört man den Unterschied auf jeden Fall nicht). Ihre drei Varianten des Blues sind der Shuffle, als der etwa das Eröffnungsstück „Can't Do Nothing" und das achte Stück „Don't Mess With My Money" daherkommen. Die Shuffles sind solide, wenn auch nicht Extraklasse. Wirklich toll wird es, wenn die Band entweder einen Chicago-Blues anstimmt, was bei Stück Nr. 6 „May Not Be The First One" der Fall ist oder beim Closer, Muddy Waters' „Champagne & Reefer".

Kürzlich angehört

MoodyBluesInSearchOfTheLostChordCDCover
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Die Zeitkapsel

Zeitreisen sind etwas Alltägliches! Auch wenn die Science-Fiction genussvoll an Zeitreisen herumrätseln…

MarkKnopflerDownTheRoadCDCover
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Die Summe der Elemente

Spät im vergangenen Jahr hat Mark Knopfler sein aktuelles Album Down the Road Wherever

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