Jazz 'n' More
Jazz 'n' More
Bellinzona Blues
Bellinzona Blues
Groove Now
Groove Now

CDs/LPs

Grosses Kino

GingerBluesBErlinNightsCDCoverDies ist eine Live-Aufnahme einer Zusammenarbeit, die durch Zufall geschaffen wurde, und dank moderner Aufnahmetechnik kann die ganze Welt nun Anteil haben an dieser Musik. Jessie Gordon ist eine australische Sängern, die offenbar hin und wieder in Berlin bei verschiedenen Bands mitsang. Nun spielt sie mit Jazz- und Blues-Gitarrist Jan Hirte in Berlin dieses Konzert einer wunderbaren Blues- und Jazz-Revue. Gordon kann offenbar singen, was immer sie möchte, ihre Stimme ist von God Bless The Child bis Voodoo Woman stets jeder Herausforderung gewachsen. Der Gitarrenton ist wunderschön und variantenreich, und durch das Setup ohne Schlagzeug bleibt die Musik oft schwebend und leicht unbestimmt, was den Charakter des Sets ausmacht. Die Musik ist frisch und spannungsvoll und die Live-Atmosphäre trägt das ihre bei zur Magie dieses Moments. Die Covers gehen kreativ mit den Titeln um: Durch Überlagerung der Texte von Tennessee Whiskey und I’d Rahter Go Blind wird etwa der Klassiker von Etta James neu belebt. Das Keyboard von Matthias Falkenau trägt den Song perfekt. Dorian Gollis spielt den Bass. Fishing Blues ist ein Old Time-Country Blues, den Gitarrist Jan Hirte über die Rampe schiebt. 12 Titel, jeder mit eigenem Charakter, aber durchgehend ein schönes und gefühlvolles Set.

Kommentar schreiben (0 Kommentare)
Dänische Rock-Power vom Power-Rocker

MikeAndersenDevilIsBackDer Dänische Gitarrist und Sänger Mike Andersen legt mit seiner Band auf dem aktuellen Album Devil is Back elf Titel vor, die weitgehend Standard-Rockmusik darstellen, sehr radiotauglich, ideale Musik für «einohriges Hören» und als Stimmungshintergrund. Das Album besteht aus Rocktiteln, bei denen Andersen klar an Bryan Adams oder sonst eine «Reibeisenstimme» erinnert. Auch musikalisch bewegen sich die Arrangements von Adams bist zu Kid Rock, Weisser Power-Rock.

Kommentar schreiben (0 Kommentare)
Boogie & Blues Piano ganz persönlich

NicoBrinaBoogiefulCDCoverDer unvergleichliche Nico Brina legt sein dreizehntes Album mit Piano Boogie-Woogie. Klingt alles sehr vertraut? Auf den ersten Blick vielleicht, aber  wenn man die Musik anhört, wir klar, dass dies ein ganz neues Spiel ist. Nico Brina spielt ausschliesslich Eigenkompositionen, und manche Stücke dieses Solo-Albums sind mit seinem Gesang angereichert. Er zeigt sich dabei von seiner sehr persönlichen Seite, und selbst die Instrumentalstücke klingen auf Boogieful weicher, persönlicher als auf früheren Alben. Diese vielleicht eingebildete, vielleicht tatsächlich erfolgte Entwicklung geht zurück auf die ungeheure Meisterschaft, mit welcher der in Biel geborene Pianist sein Instrument und die Musik seiner Wahl beherrscht. Dieser Roger Federer des Boogie-Woogie-Pianos weiss zu variieren, anzutreiben und sich zurückzuhalten, dass es eine wahre Freude ist.

Kommentar schreiben (0 Kommentare)
Neu Geboren – zurück zu den Wurzeln

Dee Dee Bridgewater MemphisMit einem Konzert Anfang November in der Zürcher Gessner Allee im Rahmen des «JazzNoJazz» und mit ihrem brandneuen Album Memphis...Yes, I'm Ready empfiehlt sich die Amerikanische Sängerin Dee Dee Bridgewater einem Publikum, das ihre früheren musikalischen Ausflüge vielleicht als zu sehr im Jazz angesiedelt empfand. Das neue Album Memphis führt die in Flint, Michigan aufgewachsene Frau mit der vielseitigen Stimme zurück zu ihren Wurzeln – nach Memphis. Dafür hat sie sich hochkompetente Unterstützung gesucht, und die Songs – grösstenteils Covers – sind geprägt vom Bedürfnis, sie gegen den Strich zu bürsten, aber dennoch die Tradition zu wahren. Das Album geht mit einer erfrischenden Respektlosigkeit auf die grossen Klassiker des Memphis-Sounds los, und das anzuhören macht grossen Spass. Auf dem Konzert hat sie alle Register ihres Umgangs mit dem Publikum gezeigt, aber auch viele Aspekte ihrer Stimme. Nach persönlichen Tiefschlägen ist dieses Album ein Heilungsprozess für Bridgewater, und ein Hörvergnügen für das Publikum.

Kommentar schreiben (0 Kommentare)
Die ganze Lebenslust New Orleans’

ZydecoPartyBandGumboBrotherhoodCDCoverEr stammt zwar aus Texas, wuchs jedoch teilweise in Louisiana auf und verliebte sich dabei in die Kultur des Pelican State. So war es nur konsequent, dass er sich für lange Zeit in New Orleans niederliess und dort in der Szene um Dr. John, Clifton Chenier und den Neville Brothers die Musik förmlich aufsog. Er entwickelte einen eigenen Stil, ein Amalgam aus Zydeco, Blues, New Orleans Funk und Jazz. Inzwischen lebt er in Los Angeles. Wir haben sein neustes Album: The Gumbo Brotherhood angehört.

Kommentar schreiben (0 Kommentare)
So klingt Blues heute

RickEstrinGroovinInGreaselandCDCoverRick Estrin gehört ohne Zweifel zu den interessantesten Figuren der Bluesszene. Kein anderer verbindet auf diese unnachahmliche Weise Lebenserfahrung, Ironie, Witz und Zeitkritik miteinander und kann dies auch noch in attraktive Songs giessen. Dabei hat die Band über die Jahre einen eigenen Stil, sowie einen ebenso unverwechselbaren Sound entwickelt. Dazu trägt auch Estrins einzigartiger, cooler Gesang bei. Seit einiger Zeit hat sich der Drummer Jay Hansen aus familiären Gründen verabschiedet, an seiner Stelle sorgt nun Alex Pettersen für den Beat. Geblieben sind der norwegische Gitarrist und Showman Kid Andersen und der vielseitige Lorenzo Farrell an den Tasten. Nun erschien Ihr neustes Album: «Groovin’ In Greaseland».

Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Kürzlich angehört

JimmyReiterWhatYouNeedCover
Comments0
Solider Blues

Der Norddeutsche Bluesman Jimmy Reiter, dessen Album Told You So bereits auf diesen Seiten rezensiert

MoodyBluesInSearchOfTheLostChordCDCover
Comments0
Die Zeitkapsel

Zeitreisen sind etwas Alltägliches! Auch wenn die Science-Fiction genussvoll an Zeitreisen herumrätseln…

Facebook Button

Diese Auszeichnungen haben wir erhalten:

SwissBluesAward2014 winner 150x160px

GermanBluesAward 2015 bluensnews.ch

 

 

bluesnews ist Mitglied dieser Organisationen: