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Richard Koechli: Dem Blues auf der Spur
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Über seine Biographie von Tampa Red

Richard Koechli 1 by Patrick FrischknechtAnfang April 2017 erscheint Richard Koechlis zweiter Roman «Der vergessene König des Blues – Tampa Red». Es ist die erste ausführliche Biographie über den Gitarristen, Sänger und Komponisten Hudson Whittaker überhaupt. Vor Koechli hat sich niemand die Mühe gemacht, das Leben dieses grossartigen Künstlers und einflussreichen Bluesmusikers in einer umfassenden Biographie zu würdigen. Hier ist eine Besprechung des Buchs.  Richard Koechli gab uns dieses Interview dazu:

Interview mit Jan Hartmann

The Bacon Fats: Sie sind die Gewinner der Swiss Blues Challenge 2013 und werden im kommenden Jahr die Schweiz an der European Blues Challenge in Riga und an der International Blues Challenge in Memhphis vertreten. Wer sind die Bacon Fats? Wir haben uns mit Jan Hartmann, dem Gründer und Bandleader unterhalten.
 
Erst 2011 gegründet, besteht die Band aus gestandenen Musikern, die reichlich Erfahrung mitbringen: Sleepy Eddie James ist seit mehr als zwanzig Jahren im Geschäft. Der 1964 in New York als Edwart Sikora geborene Gitarrist war an der Westküste, bevor er sich kurz nach der Jahrtausendwende in der Schweiz nieder liess. Am Bass steht Tobias Wirz, der auch Musiklehrer ist und als Gründer des Online Musikvertriebs iMusician bekannt wurde. Der 52 jährige Lukas Meier war Drummer der legendären Zürcher Fusion Jazz Band «The Headphones» und sorgt als Schlagzeuger auch bei Asep Stone für den nötigen Punch.
 
Der 1972 geborene Jan Hartmann hat in seiner Jugend eine klassische Pianoausbildung erfahren, das Interesse für den Blues erwachte allerdings erst später durch den leider viel zu früh verstorbenen Schweizer Harp Pionier Joe Walter, bei dem er sein Mundwerk gelernt hatte. Hartmann beginnt 1996 in verschiedenen Bands und als Studiomusiker zu spielen. Daneben studiert er Geschichte, finanziert das Studio mit Blues Harp Kursen.

 

Interview mit Pascal Geiser

Er verfolgt seine Ziele beharrlich und engagiert. Wir haben uns mit Pascal Geiser über seinen Blues, seine Pläne und seine Geschichten unterhalten.

Seit wann gibt es die Band in dieser Formation?
Wir spielen seit Anfang 2013 zusammen.

 
Worauf legst du Wert bei deiner Musik?
Für mich ist immer auch die Geschichte wichtig. Als Interpret möchte ich eine Geschichte, die ich glaubwürdig transportieren kann. Sie soll authentisch sein, zum Zuhören anregen, vielleicht zum Nachdenken. Mein Pianist würde zum Beispiel immer gerne Buddy Guys «Skin Deep» spielen. Es ist ein wunderbarer Song, kein Zweifel, aber ich würde diesen Song nie singen. Er handelt von seinen traumatischen Erlebnissen als schwarzer Junge. Wenn ich dies als weisser Mittelständler, der im Grunde alles hat, darüber Lied singen würde, wie ich als schwarzer Junge geplagt worden sei, es wäre einfach nicht authentisch.

Carsten Nilles sprach mit dem Musiker bei einem Konzert in Bochum

Der Originalbeitrag erschien auf bluesfeeling.com
Text und Foto Carsten Nilles

Seit seiner 1986 erschienenen CD «Strong Persuader», welches zu den besten Alben der achtziger Jahre gezählt wir, gehört Robert Cray zu den Topacrs der internationalen Szene. Im Frühling 2013 war er auf Europatour und spielte unter anderem in Bochum. Carsten Nilles konnte mit dem Musiker über seine Anfänge, seine Fender Stratocaster, Albert Collins und sein aktuelles Album sprechen.

 

Robert, im letzten Sommer hast Du dein letztes Album «Nothin’ But Love» mit großem Erfolg vorgestellt – und nun bist Du wieder in Deutschland unterwegs. Wie fühlt es sich an, wieder hier zu sein?
Das fühlt sich großartig an. Mit der neuen Platte haben wir vom Publikum eine wirklich gute Reaktion erhalten. Und wir sind wieder hier als Grund für diese gute Reaktion. Das ist toll, weil es schon eine ganze Weile her ist, dass wir in die Lage versetzt wurden so schnell nach Deutschland zurückzukommen.
Es ist das 19. Album seit Deinem Debut «Who’s Been Talking» von 1978…Du hast Dich also offensichtlich nicht auf Deinen Lorbeeren ausgeruht…!
Nun, nun… (lacht) kürzlich hatten wir einige Live-Recordings und nun das neue Studio Album…
…ein ganz schöner kreativer Output…
…ja (lacht)…es gibt sozusagen einen großen Katalog, yeah…

Buddy Guy steht Rede und Antwort
 

Der kandische Sender CBC hat in der Sendung «Strombo» ein ausgedehntes zwanzigminütiges Interview mit Buddy Guy gezeigt. Darin erzählt dieser über sein Leben – wie er es in seiner Biographie ausführlich und gut tut. Aber auch über die alten Meister des Blues lässt der Moderator den Grandseigneur sprechen, über die Nacht der Ermordung Martin Luther Kings und seine Stellung als grosser Überlebender der Gründergeneration. Das Interview ist mit viel Respekt geführt und in vollem Bewusstsein der historischen Einzigartigkeit dieser Zeit, in der der Blues auch dem Süden nach Chicago kam und von dort über die gesamte Welt. Buddy Guy als Augenzeuge dieser Zeit ist ein angenehmer und spannender Gesprächspartner, der sich im Studio sichtlich wohl fühlt.

Carsten Nilles hat den Musiker in Köln getroffen

Der Originalbeitrag erschien auf bluesfeeling.com

Robben, du bist kürzlich zu einem der 100 besten Gitarristen auf der Welt gekürt worden und hast eine lange erfolgreiche Karriere. Was ist Deine Inspiration, um so gut Musik zu machen?

Robben Ford: Nun ich BIN Musiker, ich bin immer Musiker gewesen und ich brauche nicht viel dazu, um inspiriert zu sein, Musik zu machen. Das ist ganz natürlich für mich – es ist das konstante Verlangen etwas durch die Musik auszudrücken.

Es ist eine Sache des Herzens?
Oh ja, das glaube ich! Es ist eine Leidenschaft...

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Diese Auszeichnungen haben wir erhalten:

SwissBluesAward2014 winner 150x160px

GermanBluesAward 2015 bluensnews.ch

 

 

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