Jazz 'n' More
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Richard Koechli: Dem Blues auf der Spur
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Zum Ende von Obamas Präsidentschaft

Obama GuitarKommenden Freitag, am 20.1. geht die Regierungsgewalt von Präsident Barack Obama auf Donald Trump über. Damit endet die historische Phase, in der ein Mann aus Chicago die USA regiert, der Sweet Home Chicago im Weissen Haus sang, begleitet von einer exklusiven Band. Zum Ende der Ära des vierundvierzigsten Präsidenten der USA stellt sich die Frage nach der Beziehung zwischen Schwarzen und Weissen Amerikanern, denn diese hat Auswirkungen auf das tägliche Leben aller Amerikaner, und damit auch auf den Blues. Zur Machtübergabe ein politisch-historischer Kommentar der Redaktion.

3 Porträts zum Jubiläum der Alten Moschti

Michael Streuns PortraitsZwischen 2006 und 2009 entstand im Atelier des Berner Künstlers Michael Streun eine Serie mit Porträts von 25 Schweizer MusikerInnen, die unter dem Titel «Klingende Köpfe» auch als Buch erschienen ist. Es sind grossformatige Ölbilder und Zeichnungen, die im Atelier des Malers in Thun mit den Musikern entstanden sind. Porträtiert wurden Mario Capitanio, Peter Gurtner, Carlo Brenni, Dieter Loosli, Georges Müller, Peter Müller, MC Anliker, Jamie Wong-Li, Sandee, Walter Schmocker, Markus Heiniger, Jimy Hofer, Simon La Bey, Schmidi Schmidhauser, Rhonda Dorsey, Shirley Grimes, Gölä, Tinu Heiniger, Christine Lauterburg, Marc Storace, Mich Gerber, Büne Huber, Hank Shizzoe, Kuno Lauener und Sina.
 
Nun hat er zum zwanzigjährigen Jubiläum der alten Moschti in Mühleturnen drei Blueslegenden auf die Leinwand gebannt: B.B. King, John Lee Hooker und Buddy Guy. Die Bilder sind im Art-Pigment Print angefertigt, das ist ein Druckverfahren in Studioqualität. Natürlich sind auch die Originale zu verkaufen. Ein Flyer mit den Details kann man sich auf der Website Michael Streuns herunterladen. Die Bilder werden ab Februar 2014 erhältlich sein.
 

Wir stellen Carsten Nilles vor

Im Focus unserer Arbeit steht die Schweizer Bluesszene,  aber daneben berichten wir auch über das internationale Geschehen. Dabei steht Europa im Zentrum, denn in den letzten Jahren und insbesondere seit die Europäische Blues Union gegründet worden ist, wächst die europäische Bluesgemeinschaft zusammen und ist vielseitiger und spannender geworden. Als deutschsprachiges Portal spielt unser Nachbar Deutschland eine grosse Rolle. Wir haben inzwischen gut einen Fünftel Besucher aus Deutschland. Natürlich schätzen wir dieses Interesse an unserem Portal und möchten dieser Entwicklung Rechnung tragen. Wir freuen uns deshalb, dass wir mit Carsten Nilles einen kompetenten Kooperationspartner in Deutschland gefunden haben, dessen Blog Bluesfeeling wir bereits vorgestellt haben.

Carsten wird uns seine Tipps, Rezensionen, Konzertberichte und seine Interviews zur Publikation zur Verfügung stellen. Als Journalist aktiver Musiker in zwei Bands (Washhouse Bluesband und Niles and More) bringt er alle Voraussetzungen mit, die unseren Ansprüchen an die Inhalte gerecht werden: Liebe zum Blues, Sachkenntnis, Leidenschaft und ein Gespür dafür, was es bedeutet, live aufzutreten. Carsten lebt in der Messerstadt Solingen in Nordrhein-Westfalen (NRW), dem mit fast achtzehn Millionen Einwohnern und mehr als einem Drittel der deutschen Grosstädte bevölkerungsreichsten Bundesland.  Hier gibt es eine grossartige Kulturszene, auch jenseits des Etablierten. Auch die Bluesszene lässt sich sehen, viele bemerkenswerte Bands sind hier entstanden. Aber auch die Konzertdichte ist hoch. Tourneen führen oft durch NRW.

Wir sind sicher, dass Carsten Nilles' Beiträge eine Bereicherung für bluesnews.ch ist. Wir beginnen gleich mit einem Interview, das Carsten Ende 2012 mit Robben Ford geführt hat. Hier ist es

Der Poet des Schwarzen Lebens

Sterling A. Brown (1901–1989) war kein Musiker, kein Musikproduzent und kein Instrumentenbauer. Trotzdem gibt es eine CD von ihm - eine CD mit seinen Texten. Er war ein Intellektueller und Uni-Professor, der als Dichter wunderschöne Zeilen auf das Leben der einfachen Leute im Südern der USA verfasst hat, namentlich das Leben der Schwarzen. Er schreibt damit über das Leben, in welchem der Blues geboren wurde, seine Gedichte beschreiben das Leben. Durch ihre Rhythmik und ihren Drive sind es Blues-Gedichte, und sie sind ein Vergnügen zu lesen.

 

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5. November 2008: Der Tag, an dem der überwältigende Sieg Barack Obamas bei der Präsidentenwahl feststeht. Der Sieg des Mannes aus Illinois. Offensichtliche historisch Anspielungen werden zitiert, und auch der gewählte Präsident selbst ist sich dessen bewusst: Abraham Lincoln stammte ebenso aus Illinois wie Barack Obama, die Passage «Government of the people. . .by the people. . .for the people. . . has not perished from the earth» aus seiner Siegesrede ist ein Zitat aus der Ansprache Lincolns anlässlich der Eröffnung des Soldatenfriedhofs in Gettysburg. Die Befreiung der Sklaven am 1. Januar 1863 und die Wahl Obamas 145 Jahre später stehen in einem Zusammenhang.Ebenso wichtig aber ist, dass Obama aus Chicago stammt, bekanntlich das Zentrum des Blues im Norden der USA. Und Obama mag den Blues. Er scheint ein Freund von The Howlin’ Wolf zu sein, dessen Wang Dang Doodle oder Little Red Rooster er in seinem Ipod mit sich trägt. Es gibt , auf dem er über den Blues spricht.

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Diese Auszeichnungen haben wir erhalten:

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GermanBluesAward 2015 bluensnews.ch

 

 

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