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Youtube für Root-Musik

Der Blues ist bekanntlich nur eine Musik von vielen, welche die Leute in den USA spielten, nachdem sie in die Neue Welt übergesiedelt waren (oder worden waren). Egal ob Schotten, Deutsche, Russen, Iren, Italiener, Ungaren oder Griechen, alle brachten sie ihre Musiktraditionen mit und spielten ihre Songs auf gemeinsamen Tanzveranstaltungen, beeinflussten sich gegenseitig und erschufen American Roots Music. Folk-Musik-Forscher haben diese Musik und die allzu oft unbekannten Protagonisten früh entdeckt und seit Alan Lomax gibt es immer wieder Bild- und Tonaufzeichnungen, sowie natürlich Texte, die American Roots Music dokumentieren. Das Portal Folkstreams ist eine Art geführtes Youtube für Liebhaber von Roots-Musik, also solche, die Kentucky Mountain Music oder die Country-Klänge der Apalachen mögen. Oder natürlich den Blues.

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Ordnung im Schilderwald

Wer schon mal im Delta war, kennt die blauen Schilder (Marker), die an blues-historischen Orten aufgestellt sind. Sie stehen im ganzen Staat Mississippi von Memphis bis an die Grenze zu Louisiana, einige gibt es in Chicago. Auf ihnen steht näheres zu einem Musiker, einem Ort, einem Ereignis, oder allem zusammen. Die Schilder werden von der «Mississippi Blues Commission» verwaltet, welche die Schilder aufstellt und unterhält. Dass Ganze nennt sich Mississippi Blues Trail, etwa vergleichbar mit unseren Weinstrassen. Die Organisation unterhält auch eine Website, auf der man all diese Schilder und viele Zusatzinformationen sehen kann.

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Ein gutes Jahr für den Blues

Am 18. April 2015 werden in Cleveland die neuesten Mitglieder in die Rock'n'Roll Hall of Fame aufgenommen. Damit einer Band diese Ehre zuteil werden klann, muss die erste Aufnahme mindestens 25 Jahre zurückliegen. Im Jahr 2015 werden neu in die Hall of Fame aufgenommen: die Punkrock-Formation Green Day um ihren Frontmann Billie Joe Armstrong und New Yorks Pop-Poet Lou Reed, der mit The Velvet Underground bereits seit 1996 in der Hall of Fame vertreten ist. Hier geht es um ihn als Solist. Derselbe Fall liegt vor bei Ringo Starr, der als Mitglied der Beatles natürlich schon seit langem in Cleveland geehrt wird. Aber als letztes der vier Bandmitglieder wird er nun auch als Solist Aufnahme erfahren. Und auch Joan Jett and the Blackhearts, Urheber des Rock-Evergreens I Love Rock'n'Roll kriegt ihren eigenen Schaukasten. Und dann ist es das Jahr von Bands, die garantiert auch Bluesfans gefallen. Da ist zunächst Bill Withers, der Ain't no Sunshine when she's gone schrieb und Lean on Me, ausserdem The Paul Butterfield Blues Band (Bild), in der neben Harmonica-Spieler Butterfield auch Elvin Bishop und Mike Bloomfield ihren Anfang hatten. Schliesslich wird aus Texas das Trio, später Quartett Stevie Ray Vaughan and Double Trouble geehrt. Chris Layton und Tommy Shannon werden auch in Abwesenheit ihres 1990 verunfallten Gitarristen würdige Preisträger sein. Und zum Abschluss spielt dann die All-Star-Crew der Neuzugänge I Love Rock'n'Roll - wetten?

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Interessante Informationen

Bei Recherchen über historische Bluesthemen wird die Suche oft schwierig. Viele Websites, die sich mit Blues befassen, kümmern sich vorwiegend oder hauptsächlich um Aktuelles. The Delta Blues heisst ein Webportal, das in dieser Hinsicht einiges zu bieten hat. Jason Rewald heisst der Mann hinter dem Projekt, das er vor einigen Jahren gegründet hatte, um einen Trip ins Delta zu planen. Inzwischen hat sich seine Website zu einem Fundus an Informationen vor allem über die Protagonisten der frühen Bluesgeschichte im Delta gemausert und Rewald hat sie während eines weiteren Trips nach Chicago um Informationen über die dortige Bluesgeschichte erweitert. Die Website enthält allerdings auch aktuelle Nachrichten.

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Die jungen Wilden

Auf der Video-Platform youtube ist uns neulich ein Video aufgefallen aus dem Jahr 1993, in dem der damals 16-jährige Joe Bonamassa und der 42jährige Robben Ford gemeinsam auf der Bühne stehen und sich bei einem Blues-Instrumental zu Höchstleistungen antreiben. Bonamassa sieht verglichen mit dem heute ubiquitären Bluesman noch sehr verändert aus: nicht nur dass er noch keine Sonnenbrille trägt und etwas rundlicher wirkt, er spielt auch eine Fender Stratocaster und trägt vor allem einen Hut, wie er damals von Stevie Ray Vaughan bekannt war: mexikanischer Hut mit Flachkrempe und Silberbeschlägen am Hutband. Robben Ford trägt noch dunkle Haare, zum Pferdeschwanz gebunden, so wie man es von seinen frühen Lehrvideos her kennt. Ford spielt seine Fender Signature Gitarre, die er meines Wissens seit längerem nicht mehr benutzt. Eindrücklich zu sehen, wie virtuos Bonamassa damals bereits spielte, wenn auch noch ohne das Gefühl für Pausen, das er inzwischen entwickelt hat. Anlass war eine Jubelveranstaltung für Leo Fender.

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