Bluesfestival Sierre 2015
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Richard Koechli: Dem Blues auf der Spur
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Erfolg für Bobby Rush

GrammophonMit grossem Tamtam wurden auch dieses Jahr am 12. Februar die Grammies verliehen, es war die 59. Ausgabe der Preisverleihung. In über achtzig Kategorien gab es 2017 einen goldenen Grammophon zu gewinnen, die Einteilung erscheint dabei etwas verwirrend. So wird zum Beispiel unter dem Begriff «American Roots» Blues und Folk subsummiert, Country und R&B haben indes eine eigene Kategorie.  Es ist ja auch nicht einfach, Musik in ein Schema zu pressen. Wie auch immer, in der Kategorie Best Traditional Blues Album durfte der 83-jährige Bobby Rush für sein Album «Porcupine Meat» einen Grammy entgegennehmen. Nominiert waren ausserdem Lurrie Bell, Joe Bonamassa, Luther Dickinson und Vasti Jackson. In der Kategorie Best Contemporary Blues Album kam Fantastic Negrito zum Zug.

KoalaStehbassDie Ökobilanz von Musikfestivals

In der englischen Zeitung The Guardian gibt es in der Online-Ausgabe einen Artikel, in dem ein Zusammenhang hergestellt wird zwischen dem «Byron Bay Bluesfest» im Australischen Gliedstaat New South Wales, und der schwindenden Koala-Population im Umfeld der Stadt. Der Biologe Stephen Phillips von der Organisation «Biolink» hat festgestellt, dass die zwanzig Koalabären, die im Jahr 2010 in der Nähe des Festivalgeländes lebten, alle nicht mehr dort seien, und er gibt dem «Byron Bay Blues Festival», bzw. den lauten Emissionen die Schuld an deren Verschwinden. Das Festival weist die Vorwürfe zurück.

Die Nominationen stehen fest

Swiss Blues Award 2016 Nominee logoAm 6. April 2016 wird er verliehen werden, der Swiss Blues Award 2016. Bei ihrem Treffen Anfang November hat die Jury die drei Kandidaten für den Preis nominiert. Der jährliche Preis wird für Verdienste um das Bluesleben in der Schweiz verliehen und würdigt die Leistungen von Musikern, Organisationen, Medienschaffenden, Produzenten et cetera.

Verliehen wird der Preis im Rahmen des Bluesfestivals Basel. Dies sind die Nominierten 2016:

 

 

Dinu Logoz schreibt John Mayall Biographie

JohnMayallBiographieBuchcoverDer englische Bluesmusiker John Mayall ist eine Schlüsselfigur der Rockgeschichte. Seine Bluesbreakers waren zusammen mit Alexis Korners Band Blues Incorporated in den sechziger Jahren für viele junge britische Bluesenthusiasten Start- und Durchgangsstationen. Etliche von ihnen wurden zu Grössen der Rockmusik. Bei Mayall verfeinerte der junge Eric Clapton sein Gitarrenspiel, Mick Taylor reifte bei den Bluesbreakers zum Rolling-Stones-Gitarristen heran, und Andy Fraser (später Free) sammelte als 16-Jähriger bei Mayall erste Bühnenerfahrung. Der Schweizer Bluesmusiker und -geschichtsschreiber Dinu Logoz, seinerzeit Gitarrist von Freeway 75, der ersten Schweizer Band, die ein Bluesalbum veröffentlichte (1974), hat nun eine Mayall-Biografie veröffentlicht. 

Nominationen 2015

Die Jury hat drei Kandidaten für den Swiss Blues Award 2015 nominiert. Die Auszeichnung wird jedes Jahr vom Verein Bluesfestival Basel für «. . .grosse Verdienste um das Bluesleben in der Schweiz» an eine Person oder Institution verliehen. Im Gegensatz zu anderen Musikpreisen ist der SBA nicht auf Musiker limitiert, sondern berücksichtigt auch die Leistungen von Organisationen, Medienschaffenden, Produzenten et cetera. Definitiv für den Preis gewählt und ausgezeichnet wird einer der drei Nominierten am 18. April 2015 im Rahmen des Bluesfestival Basel durch die Jury. Der Preis wird von der Valiant Bank gesponsort. Zwei der Kandidaten wurden bereits einmal nominiert: Walter Baumgartner 2010 und Martin Bründler 2014. Nachstehend der offizielle Text der Jury des SBA von Marco Piazzalonga.

 

Die 56sten Grammy Awards sind verliehen, die Smoking-Anzüge wieder zum Kostümverleiht gebracht oder zum Lüften auf den Balkon gehängt. Die Grammies sind für die Musikbranche bekanntlich was die Academy Awards für die Filmbranche sind: unendlich langweilige und langfädige Ehrenveranstaltungen, die man aber dennoch besuchen muss, wenn man im Kuchen mitmischen will. Und dann gehen auch noch achtzig Prozent der Leute enttäuscht nach Hause, weil sie keinen Award erhalten haben. Trotzdem sind die Grammies eine wichtige Auszeichnung, deren Gewinn den Preis der Buchung für eine Künstlerin oder einen Künstler definiert. Es geht also um Ruhm und Ehre, um Hochsteckfrisuren (oder wie dieses Jahr um Roboterhelme) und um Aufmerksamkeit. Gerade diese wird dem Blues weniger und weniger zuteil. Gesonderte Kategorien für traditionellen und zeitgenössischen Blues wurden aufgehoben. All das ist schade, lässt sich aber nicht ändern. Freuen wir uns also, dass es überhaupt noch einen Award in der Kategorie Blues gibt. And the Winner is...

 

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Awards

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GermanBluesAward 2015 bluensnews.ch

 

 

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