Jazz 'n' More
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Kompaktes Wissen in vier Videos

John Mayall wird gerne und zurecht als zentrale Figur für die Entwicklung des Blues in England und Europa bezeichnet. Daneben gab es aber auch Alexis Korner, dessen Verdienste vermutlich deshalb unterschätzt werden, weil er 1984 mit 56 Jahren leider viel zu früh verstorben ist. Immerhin wird er wie Mayall ebenfalls als «Vater des britischen Bluesoder «. . .des weissen Blues genannt». Bereits Anfangs der vierziger Jahre spielte er in der Band von Band von Chris Barber, der zwar als Jazzmusiker eingeordnet wird, jedoch für die Förderung des Blues in Europa ebenfalls eine wichtige Figur war. Diese Pioniere haben sich intensiv mit der Geschichte des Blues befasst.

1979 drehte Korner für die BBC unter dem Titel The Devil’s Music vier jeweils fünfundzwanzig Minuten lange Filme, in welchen er die Geschichte des Blues von den Anfängen bis in die Ära des Chicagoblues erzählt und mit  Beispielen illustriert. Dabei sind die erklärenden Texte angenehm knapp gehalten und die musikalischen Beispiele exemplarisch. Die Filme waren wohl aus Copyright Gründen hierzulande auf der BBC Seite nie zu sehen, nun sind bei Youtube eingestellt:

In geht es zurück zu den Anfängen. Zu sehen und hören sind, Sonny Blake (One Room Country Shack), Sam Chatmon (Stop and Listen, Sam’s Rag), Houston Stackhouse andJoe Willie Wilkins (Cool Drink Of Water) und Booker White (Poor Boy, Aberdeen Mississippi Blues).

befasst sich mit der fröhlichen, bacchantischen Seite des Blues. Beispiele mit Laura Dukes (Crawdad), Sam Chatmon (Who’s Gonna Love You Tonight?), Big Joe Williams (Sloppy Drunk, Gighway 49) mit seiner selbst modifizierten, neunsaitigen Gitarre, Little Brother Montgomery (Vicksburgh Blues) und James DeShay (Pony Blues).

Mit dem historischen Hintergrund des Blues befasst sich . Sklaverei, Segregation und Armut waren die dominierenden Einflüsse auf den frühen Blues. Hier gibt es Beispiele von Big Joe Williams (Providence Help the Poor People), Henry Townsend (Piano Blues), Victoria Spivey (TB Blues) und James DeShay (Crossroads, Mistake In Life).

Die schliesslich beschäftigt sich mit dem Chicago Blues, was damals als der zeitgenössische Blues galt. Die Clips sind: Billy Boy Arnold and The Aces (She Fooled Me), Fenton Robinson (You Don't Know What Love Is, Somebody Lone Me a Dime)), Sonny Blake, Joe Willie Wilkins undL.T. Lewis (Bring It On Home To Me), Good Rockin' Charles and The Aces (Don't Start Me Talking) und The Aces (Take A Little Walk).
 

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