Blues im Madlen
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Richard Koechli Parcours
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Paradix
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Jazz 'n' More
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Über den Blues

Born by the Blues

BookerGonzoSingleDer englische Begriff «Gonzo» hat eine beeindruckende Karriere hingelegt. Manchem oder mancher vielleicht nur als der hakennasige Vogel der Fernsehreihe Muppet-Show bekannt – oder als Nachtklub in der Zürcher Langstrasse, als Rockband, Filmtitel oder als pornographische Spartenbezeichnung — umfasst der Begriff eine Bedeutung, die etwas wie einen alternativen, weil persönlicheren Zugang zu Phänomenen der Welt. Vor allem aber ist der Begriff bekannt als Bezeichnung für eine Art des Journalismus. Und sein Ursprung? Entgegen Aussagen, die sich im Internet zu Hauf finden lassen, könnte es ebenso gut sein, dass der Ausdruck «Gonzo» seine Ursprünge im Blues hat – genauer gesagt bei James Bookers gleichnamigem Titel aus dem Jahr 1960. Bluesnews.ch ist der Etymologie und Verwendung des Begriffs nachgegangen und wir sind der Meinung, dass dieses Etikett auf Bookers Instrumentalstück zurückgeht, das es bis auf Chartplatzierung 2 in den R&B Billboard-Charts brachte. Denn dort hörte es Hunter S. Thompson – wie Booker ein Konsument von Opioiden, und es scheint, als habe auf dieser Basis des Drogenkonsums der eine zum anderen gesprochen, zumindest wurde «Gonzo» vermittels Thompson zu einem weltweit verwendeten Begriff.

Würdigung für Tampa Red

DerVergesseneKoenigDesBluesBuchCoverBereits in seinem Roman «Dem Blues auf den Fersen» hat Richard Koechli sein Talent als Geschichtenerzähler eindrücklich demonstriert. Nun hat er erneut zur Feder gegriffen. Seit mehr als einem Jahr arbeitet er an seinem neusten Buch, einer Biographie über Hudson Whittaker, besser bekannt als «Tampa Red». Unterstützt wird das Projekt mit einer Crowdfunding-Aktion. Erscheinen soll das Buch im Frühjahr 2017.

Reflektionen

BBKingSchwarzweiss resized2016 ist definitiv hier, und was das vergangene Jahr für den Blues gebracht hat, das wollen wir zum Jahresanfang nochmal Revue passieren lassen. Es gab gute und weniger gute Veröffentlichungen, Bücher zum Blues und leider auch einige Todesfälle zu beklagen.

Ein Reisebericht

Tanja Wirz ist Sängerin, Gitarristin und Journalistin. Sie spielt mit Rainer Wöffler im Duo The Red Hot Serenaders Blues und Jazz der 20er- und 30er-Jahre. 

Ende 2014 waren wir mit unserer Band auf einer kleinen Tournee in Wien, dank einem guten Freund, der sich in der dortigen Musikszene auskennt und uns eine Reihe von Gigs organisiert hat. Da ich nun schon zum dritten Mal musikalisch in Wien unterwegs war, hier eine Reihe von Tipps für Bluesfans, die eine Städtereise machen wollen, denn das lohnt sich allemal.

Wir durften mit den Red Hot Serenaders beim 50jährigen Bühnenjubiläum von Al Cook, dem Urvater der Wiener Bluesszene, als Gäste mit dabei sein. So hatten wir das Glück, eine ganze Menge der Wiener Blueser anzutreffen, mit ihnen zu plaudern und mit einigen davon auch zu jammen. Auch in der Schweiz bestens bekannt istErik Trauner, der seit 1977 mit seiner Mojo Blues Band unterwegs ist und auch hierzulande immer mal wieder anzutreffen ist. Derzeit hat Erik gerade ein Projekt mit einem grossen Bläsersatz im New Orleans-Stil, mit dem er auf der grossen Bühne im Metropol debütiert hat - ein alter Traum von ihm, wie er erzählt hat. Es ist zu hoffen, dass diese Formation noch ein paarmal zu hören sein wird. Vielleicht holt ihn gar jemand mit dem nötigen Gagen-Budget in die Schweiz damit? Das wäre sicher ein Blues-Fest vom Feinsten. Erik spielt aber auch immer mal wieder Solo oder in kleinen Formationen akustischen Blues und ist auf jeden Fall eine Empfehlung wert.

Da-dam oder Daaah-damm?

Die Rhythm Section ist derjenige Teil einer Band, dem häufig wenig Aufmerksamkeit zukommt. Die Instrumentalsolisten, der Sänger oder die Sängerin ziehen grössere Aufmerksamkeit auf sich als die Angehörigen der Rhythmusgruppe – in Blues- und Rockbands sind das zumeist Bass und Schlagzeug – und rücken damit auch stärker in den Fokus von Konzert- und Albumsrezensionen. Das ist allerdings völlig ungerechtfertigt, denn die Rhythm Section ist wesentlich für den Sound einer Band verantwortlich, indem sie den Groove und aufrecht erhält. Hier soll deshalb für einmal das Scheinwerferlicht auf diesen Teil der Band gerichtet werden, der erst mit der Afro-Amerikanischen Neuerfindung von Musik zu existieren begann: der Rhythmusabteilung.

Kompaktes Wissen in vier Videos

John Mayall wird gerne und zurecht als zentrale Figur für die Entwicklung des Blues in England und Europa bezeichnet. Daneben gab es aber auch Alexis Korner, dessen Verdienste vermutlich deshalb unterschätzt werden, weil er 1984 mit 56 Jahren leider viel zu früh verstorben ist. Immerhin wird er wie Mayall ebenfalls als «Vater des britischen Bluesoder «. . .des weissen Blues genannt». Bereits Anfangs der vierziger Jahre spielte er in der Band von Band von Chris Barber, der zwar als Jazzmusiker eingeordnet wird, jedoch für die Förderung des Blues in Europa ebenfalls eine wichtige Figur war. Diese Pioniere haben sich intensiv mit der Geschichte des Blues befasst.

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Diese Auszeichnungen haben wir erhalten:

SwissBluesAward2014 winner 150x160px

GermanBluesAward 2015 bluensnews.ch

 

 

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