Jazz 'n' More
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Groove Now
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Ausstellung verlängert

Für die Verbreitung der amerikanischen populären Musik sowohl im Ursprungsland, aber auch in Europa war sie von zentraler Bedeutung: Die Jukebox. Das Prinzip des Musikautomaten, der durch Einwerfen einer Münze eine Melodie spielt, ist nicht neu. Bereits 1889 gab es in einem Lokal in San Francisco ein solches Exemplar. Im Prinzip war es ein Edison Phonograph gekoppelt mit einem Münzautomaten. In Seewen gibt es seit Herbst 2014 im Museum für Musikautomaten eine Sonderausstellung zum Thema. Wegen des grossen Erfolgs wird sie nun verlängert.

Mit der Erfindung der Schallplatte, insbesondere der 45 tourigen, kleinen und unempfindlichen Single konnte Musik ziemlich kompakt gespeichert werden, so dass ein Automat wechselnde Aufnahmen abspielen konnte. Das beförderte die Verbreitung dieser Maschinen und damit der Musik enorm. Die meist in futuristischem Design daher kommenden Automaten mit ihren chromglänzenden Gehäusen und ihrer auffälligen Beleuchtung standen praktisch in jedem Lokal, wenn es denn nicht ein Speiselokal war. Die Jukebox war ein Treffpunkt der Jugend und zusammen mit Coca Cola ein Symbol für das damals unkritisch bewunderte Amerika. Vor allem war es eine Möglichkeit, andere Musik zu hören, als in den Rundfunkanstalten angeboten wurde. Lifestyle 1950 eben.

Das Museum für Musikautomaten in Seewen hat diesen Maschinen eine Sonderausstellung gewidmet. Sie wird nun verlängert und dauert noch bis zum 30. August 2015. Auf der Website des Museums kann man schon mal ein Auge auf die prachtvollen Exponate werfen. Die Eintrittspreise sind etwas kompliziert strukturiert, wir verweisen auf die Website. Es gelten die üblichen Ermässigungen.

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