сайт

Crossover Blues Band - On The Road Again

CD mit Überraschungseffekt

Nach der Neuformation der Crossover Blues Band, bluesnews berichtete hier darüber, sollte im Frühjahr eine neue CD erscheinen, die dann auch mit leichter Verspätung Ende Juli erschienen ist, da durch den Wechsel das bereits vorhandene Material neu verarbeitet werden musste.

Herausgekommen ist eine Scheibe mit fünf Titeln, zusammen nicht ganz 25 Minuten, also eher eine Demo CD. Die Band hat versucht, ihr Spektrum darzubieten, was ganz gut gelungen ist, soweit das mit fünf Titeln möglich ist. Dafür haben sie sich keine Allerweltstitel ausgesucht, sondern ausser dem unverwüstlichen Hoochie Coochie Man nur eigene Songs aufgenommen. Ausserdem kann die CD mit einer wohl unbeabsichtigten Überraschung aufwarten. . .

Die Band ist gut eingespielt und Helmi Zürchers rauer Gesang passt sehr gut zur Bluesrock-betonten Musik der Gruppe, vermutlich besser, als Evelyne Péquignot, die wiederum bei Ihrer neuen Formation gut aufgehoben ist. Insofern scheint mir der Wechsel für alle Beteiligten ein Gewinn. Hoochie Coochie Man ist der bluesigste Titel, den sie aber mit angemessenem Respekt aufrocken und so reiht er sich in die CD gut ein. 2 weitere davon sind rockige Titel, Shame On You und The Bomb That TicksDon’t Cry kommt etwas soulig daher und schliesslich gibt sich die Band mit dem letzten Titel On The Road Again funky.

Alles in allem eine sparsame CD, die aber fünf hörenswerte Titel enthält, dazu ausserdem eine ungewollte Überraschung: Der fünfte Titel dauert 3:35 und wer Geduld hat und noch ein wenig wartet, kann etwa nach 11 Minuten noch weitere 18 Minuten CBB hören. Irgendjemand hat da wohl falsch geklickt.

Es spielen Helmi Zürcher (Gesang), Loris Mariuzzo (Gitarre), Patrick Brunner (Hammond, Piano), Ady Schultheiss (Bass) und Adrian Larcher (Schlagzeug).

1.    Shame On You
2.    Don’t Cry
3.    Hoochie Coochie Man
4.    The Bomb That Ticks
5.    On The Road Again

Die CD kann im Webshop der Band für CHF 10.00 bestellt werden.
 

Bluesfestival,, Bluesrock, CD Rezension