Diving Ducks - Blue
Ost-Jütland bringt uns die Diving Ducks, ein Quartett gestandener Kämpen aus der bunten dänischen Szene. Entspannt, charmant und mit einem Augenzwinkern zelebrieren die vier Musiker ihren melodiösen Blues, orientieren sich an gängigen Blues-Strömungen, klingen jedoch krisp, frisch und nie clichéhaft – mal eher funky, mal à la Rockabilly, mal old-timey – aber immer grundsolid.
Die Songs besitzen Wiedererkennungswert, sind – bis auf Sleepy John Estes’ «Diving Duck Blues» (wahrlich ein «Must» bei diesem Bandnamen!) – im Rahmen der Gruppe geschrieben worden und heben sich auch von den Texten her vom gewohnten Durchschnitt ab. Alle vier Musiker sind äusserst kompetente Instrumentalisten der Weniger-ist-mehr-Fraktion und stehen für ehrliche, direkte, handgemachte Musik, die swingt. Da ist Leben drin!
Anspieltipps: Das leicht jazzige «Don’t Overstep The Line», welches von Erik Knas Sandager’s gefühlvollem Gitarrensolo gekrönt wird, und das ein wenig in die ZZ Top-Ecke weisende «Might Be Surprised».
Niels Elbaek (voc, g, harm), Erik Knas Sandager (voc, b), Henrik Skriver (g, b-voc), Ib Krause-Kjaer (dr, b-voc)
(CD, DL, www.divingducks.dk)