Henri Herbert - Get It While It’s Hot
Der gut 5-minütige Clip «When a professional musician sits down at a public piano» brachte ihm stolze 74 Millionen Aufrufe auf Youtube. Jene Boogie Woogie-Tour De Force am öffentlichen Klavier der St. Pancras Station in London zeigt, wofür Henri Herbert steht: Boogie Woogie with a Capital B! Sein Statement lässt sich umschreiben mit: High Voltage Piano Rhythm’n’Blues meets the 21st Century. Aufbauend auf den diversen Einflüssen seiner Vorbilder Jerry Lee Lewis, Fats Domino, Albert Ammons und Pete Johnson sowie seines Freundes und Mentors Big John Carter hat sich Henri Herbert – geboren in Frankreich, aufgewachsen in Grossbritannien, heute in den USA lebend – seinen eigenen unmissverständlichen Sound geschaffen.
Ja, das Cover für Herbert’s neues Album «Get It While It’s Hot» mit dem brennenden Klavier verspricht nicht zu viel. Wenn sich der 40-Jährige an die Tasten setzt, dann geht gehörig die Post ab. Da bleiben keine Beine still. Abwechslung in die intensive Sache bringen die seelenvolle Ballade «Bad As Me» sowie zwei sehr interessante Adaptionen: Herbert transformiert «Fire» von Jimi Hendrix und «If I Could» von der «Human Jukebox» Snooks Eaglin aus New Orleans zu packenden Piano-Nummern.
Henri Herbert (voc, p), Tjarko Jeen (g), Austin John (g), Jim Jones (g), Josh Williams (b), Luca Chiappara (b), Dino Malo (dr), Jerry Pentacost (dr)
(CD, DL, www.henriherbertmusic.com)
