Eve Gallagher/Uli Heizler gewinnen den Best Self Produced Blues CD Contest

Zur Würdigung herausragender Leistungen bei unabhängigen Blues-Aufnahmen vergibt die Blues Foundation in Memphis jährlich einen Preis für das Best Self Produced Blues Album. Länger schon macht die Swiss Blues Society bei diesem Wettbewerb mit. Eine breit abgestützte Fachjury erkürt jeweils aus den eingesandten Schweizer Produktionen das CH-Siegeralbum und leitet dieses für das grosse Finale direkt an die Blues Foundation weiter. Dort wird es sich mit den Siegeralben aller internationalen Teilnehmer messen.
Auch dieses Jahr zeigten sich wieder sieben einheimische Künstler, resp. Bands interessiert an einer Teilnahme – und erfreulich hoch war heuer auch wieder die Qualität des Gebotenen. Das Rennen für sich entschied schliesslich die CD «Never Too Late» von Eve Gallagher und Uli Heinzler.
Bluesnews.ch gratuliert herzlich und wünscht der Scheibe viel Erfolg beim Finale! Traditionsgemäss wird die Blues Foundation ihr Siegeralbum im Januar 2027 im Rahmen der International Blues Challenge bekannt geben.
www.swissblues.ch www.blues.org www.evegallagher.com
Sari Schorr - Swiss Dates 2026

Ihre 46 Konzerte lange Europatournee beendet Sari Schorr Ende November mit drei Schweizer Konzerten. In der Gaswerk Eventbar in Seewen, der Konservi in Seon und im Z7 in Pratteln wird die New Yorker Sängerin die Songs ihres neues Albums «Running Wild» (Provogue Records) live vorstellen.
Ihr neues Werk, erschienen auf Provogue Records/Artone Label Group zeigt eine Künstlerin, die sich in ihren Songs mit Leidenschaft, Freiheit und Verlangen, aber auch mit Kontrolle und Kompromiss im Leben auseinandersetzt. Konsequent entwickelt sie dabei ihren ureigenen musikalischen Approach aus Classic Rock, Soul und Blues weiter. Dankbar und selbstbewusst merkt die ausdrucksstarke Sängerin zu ihrem neuen Opus an: «Running Wild ist das Album, von dem ich mein Leben lang geträumt habe. Es fühlt sich an wie ein entscheidender Moment für mich, und das sage ich nicht leichtfertig. Diese Platte hat mir mehr gegeben, als ich erwartet hatte, und ich hoffe, sie gibt den Menschen, die sie hören, etwas Bedeutsames zurück.”
- 26.11.2026 Gaswerk Eventbar Seewen SZ
- 28.11.2026 Konservi Seon AG
- 29.11.2026 Z7 Pratteln BL
Best Self Produced Blues Album - Anmeldung läuft bald ab

Am 30.09.2026 läuft die Anmeldefrist zum Wettbewerb für das Best Self Produced Blues Album ab. Dieser Wettbewerb steht allen Musikern aus der Schweiz offen, die zwischen dem 01.11.2025 und dem 30.09.2026 ein selbstproduziertes Blues Album veröffentlicht haben. Eine aus Musikern, Medienvertretern und Promotern bestehende Fachjury wird unter den Teilnehmern das Siegeralbum erküren.
Die Swiss Blues Society unterstützt seit 2020 diese vor gut 20 Jahren von der Blues Foundation in Memphis ins Leben gerufene Challenge: Das Schweizer Siegeralbum wird automatisch an die Endausscheidung der Blues Foundation gesandt. In den letzten Jahren waren dies: Manu Hartmann mit «Bad Girl» , Dani Bischoff mit «That’s Where It Comes From», Lilly Martin mit «Lookout», Justina Lee Brown mit «Lost Child», Amaury Faivre mit «My Americana» und Noir& Gerber mit «Partout, Partout».
Die genauen Anmeldebedingungen und weitere Details zum Best Self Produced Blues Album finden sich auf der Website www.swissblues.ch/de/self-produced-cd.
Cedar County Cobras - Sinners & Saints

Keine Bange, die Cedar County Cobras versprühen kein Gift! Im Gegenteil, das Duo Tom Spielbauer und April Dirks pflegt einen herzerwärmenden, mehrheitlich akustisch aufgesetzten Sound, der Country Blues, Folk und Gospel auf hervorragende Weise zu verknüpfen weiss. Gnadenlos Old Style – dies jedoch radikal und erfrischend. Nichts wirkt aufgesetzt, alles wirkt authentisch und wie aus einem Guss. Die Cedar County Cobras schöpfen sowohl aus dem reichhaltigen Fundus der Americana Music, andererseits aus der Erfahrung ihres jahrelangen Tingelns durch Clubs, Bars und Roadhouses im mittleren Westen der USA.
Nach ihrem Aufsehen erregenden Erstling «Homesick Blues» melden die beiden Talente aus Iowa mit dem ebenso unterhaltsamen, wie textlich spannenden «Sinners & Saints» zurück. Sozialkritische Aussagen mischen sich mit augenzwinkernden Stories, mit Weisheit, mit Gefühlen. Hier sind zwei gewiefte Songwriter am Werk!
Tom Spielbauer gefällt mit seinem beeindruckenden Fingerpicking an den verschiedensten Saiteninstrumenten, April Dirks glänzt am Stehbass und an der Mandoline. Zudem verstehen es Aufnahmeleiter Bryan Vanderpool plus fünf weitere Gäste, mit ihren sensiblen Beiträgen an Sax, Harmonica, Keyboards, etc. den Songs gezielt Würze zu verleihen. Eine von A – Z runde Sache!
Tom Spielbauer (voc, g, lap steel, baritone g, bjo, foot dr), April Dirks (upright b, mand, voc, hand dr) plus Bryan Vanderpool (dr, perc, upright b), Dave Moore (harm), Heath Alan (sax, b-voc), Tanner Taylor (b-3, p), Monica Faye (b-voc), Krista Guillaume (b-voc)
(CD, DL, www.overtonmusic.com)
Survivor – The Benny Turner Story By Benny Turner & Bill Dahl

Die Jus’ Blues Music Foundation, welche ihre alljährlichen Awards an verdiente Künstler, Exponenten und Förderer der Blues-Szene vergibt, hat in diesem Jahr eine neue Kategorie eingeführt, die in Zukunft nach ihrem ersten Preisträger «The Benny Turner Sideman Award» benannt wird. Seine faszinierende Lebensgeschichte hat der heute 86-jährige Benny Turner 2017 unter dem Titel «Survivor – The Benny Turner Story» zu Papier gebracht. Die Verleihung des oben erwähnten Awards, sowie die Tatsache, dass sich am 28. Dezember dieses Jahres der Todestag von Benny’s älterem Bruder, der Blues-Ikone Freddie King, zum 50. Mal jährt, verdienen es, einen Blick auf diese Autobiografie zu werfen. Denn Freddie King spielte eine der Hauptrollen in Benny’s Leben, nicht nur als Bruder, sondern auch als Inspiration, Vorbild und Kumpel.
Unterstützt vom brillanten Musikjournalisten Bill Dahl lässt Benny in «Survivor» sein Leben anhand von Geschichten, Anekdoten und Erinnerungen Revue passieren – seine Kinderjahre in Texas, sein Aufwachsen in Chicago, seine Zeit in New Orleans, seine Familie, die Musik. Mit Gospel und R’n’B in Chicago gross geworden, agierte Turner schliesslich als Bassist und Bandleader in Freddie King’s Truppe. Nach Freddie’s viel zu frühem Tod 1976 übte Benny die gleiche Funktion anschliessend auch in den Bands von Mighty Joe Young und von Marva Wright aus, bevor er 2010 seine erfolgreiche Solokarriere startete.
«Survivor» offenbart ein nicht immer einfaches afroamerikanisches Leben, welches durch Segregation und Jim Crow, aber auch durch Talent und Hingabe geprägt wurde. Zudem wirft das Buch einen interessanten Blick auf die Entwicklung sowie hinter die Kulissen der Black Music der letzten 70 Jahre. Benny Turner erzählt seine Story grundehrlich und ohne Verbitterung, dafür mit feinem Humor über all die Ups and Downs, welche ihn zu jenem «Elder Statesman Of The Blues» geformt haben, als der er heute in der Szene geschätzt wird.
(2017, Nola Blue, Inc., 238 Seiten, englisch, 178 S/W-Fotos und Abbildungen, ISBN 978-1-54390-128-3 Print, ISBN 978-1-54390-129-0 eBook)
Dustin Arbuckle & The Damnations - Fight Like The Devil Or Run Like Hell

Dustin Arbuckle aus Wichita, Kansas, machte erstmals so richtig auf sich aufmerksam als Teil des Electric Blues/Rootsrock-Duos Moreland & Arbuckle. 2005 im Finale der International Blues Challenge, später bei Telarc und Alligator Records unter Vertrag, haben sich die beiden Musiker 2017 getrennt.
Sänger und Bluesharper Arbuckle bleibt mit seiner neuen Band The Damnations seinem einst eingeschlagenen musikalischen Sound treu, ja fügt diesem gar weitere stilistische Nuancen bei. «Fight Like The Devil» ist das zweite Studioalbum der Truppe, die ausserdem diverse Live-CDs, -EPs und -Vinylscheiben veröffentlicht hat.
Die Kraft und den Druck seiner Live-Auftritte vermag das Quartett auch im Studio an den Tag zu legen, sei es in einem Shuffle à la Jimmy Reed, einem Hill Country Blues à la R.L. Burnside, einem Western Swing à la Asleep At The Wheel oder einem Boogie à la John Lee Hooker. Arbuckle’s expressive Stimme und sein variationsreiches Harmonicaspiel stehen im Mittelpunkt und werden getragen von der bestens harmonierenden Rhythmusgruppe Caleb Drummond/Colby Aiken. Ein besonderes Kränzchen gilt es Brandon Hudspeth zu winden. Der so sensible wie ideenreiche Gitarrist versteht es auf hervorragende Art, die Kontrapunkte zu Arbuckle’s Vorgehensweise zu setzen und die Songs spannend zu halten.
Die Gesamtstimmung der Album-Lyrics basiert auf dem Leben «On The Road»: Beharrlichkeit, einsame Motelnächte, lange Autofahrten, Strapazen, Träume, aber auch Optimismus, Liebe und Selbstvertrauen. Die sieben im Bandrahmen geschriebenen Tracks werden abgerundet durch zwei Nummern von Ryan Taylor (The Rounders) sowie dem Bob Dylan-Klassiker «Tombstone Blues» und Gillian Welch’s «Didn’t I».
Dustin Arbuckle (voc, harm), Brandon Hudspeth (g), Caleb Drummond (b, b-voc), Colby Aiken (dr) plus Kendall Newby (b-voc)
(CD, DL, www.dustinarbuckledamnations.com)
AG Weinberger - Sharing

Nicht nur als Blues- und Jazzgitarrist ist AG Weinberger eine anerkannte Künstlerpersönlichkeit in seinem Heimatland Rumänien – dem Vizepräsidenten des Rumänischen Kulturinstituts, Gründer der BlueSylvania Foundation, Komponisten von Theatermusik u.v.m. ist es ein Anliegen, diverseste Kultureinflüsse auf spannende Weise miteinander zu verknüpfen und den Menschen zu vermitteln. „Sharing“ – „Teilen“ passt denn auch perfekt zu diesem sehr persönlichen Album, mit dem Weinberger nun seinen 60. Geburtstag sowie seine mehr als 4 Jahrzehnte dauernde Karriere feiert.
Als innovativer, durchdachter, ja poetischer Texter und versierter Gitarrist navigiert AG zwischen melodiösem (Blues)Rock, der vom Groove her des Öftern an die Stones erinnert, und subtilen, besinnlichen Balladen, welche in die Folk-Ecke tendieren. Von den 12 Songs stammen deren 10 aus Weinberger‘s eigener Feder. Dazu packt er mit den raffiniert auf sich zugeschnittenen Versionen von Randy Newman’s „Short People“ und von Willie Nelson’s „Crazy“ zwei Klassiker, die ihn laut eigener Aussage seit seiner Jugend verfolgt und geprägt haben.
AG Weinberger (voc, g, lap steel), Kovacs Norbert (dr prog, keys, b, g), Szasz Csaba (mand, perc), Farkas Kovacs Timea (b-voc), Gaspar Zsanett (b-voc)
(CD, Vinyl, DL, www.agweinberger.com)
Vully Blues Festival 06./07.11.2026, Praz

Blues, Wine & Dine heisst es wieder Anfang November in Praz am Murtensee. Das Vully Blues Festival bietet in sieben gemütlichen Weinkellern, einem Schiff und auf einer Freiluftbühne nebst spannenden nationalen und internationalen Blues-Künstlern feine lokale Tropfen sowie Währschaftes für den kleinen und grossen Hunger an.
Die florierende kanadische Szene wird vertreten durch Steve Marriner. Der Multi-Instrumentalist, Sänger und Produzent zählt zu den führenden Roots-Musikern in seinem Heimatland und wurde schon – nebst einem Juno Award (den kanadischen Grammys) – mit mehreren Maple Blues Awards ausgezeichnet. Den Stellenwert, den Marriner in Kanada hat, besitzt Carlos Eliott in Kolumbien. Der clevere Mix aus Mississippi Blues und Latin Sound, den Eliott zusammen mit dem US-Gitarristen Bobby Gentilo und dem Drummer Eduardo Oviedo auf die Bühne bringt, hat das Trio an Festivals rund um die Welt hinausgetragen.
Jon Shain aus North Carolina, Acoustic Blueser und Gitarrenlehrer, gewann 2019 in Memphis die International Blues Challenge in der Solo/Duo-Kategorie. In Vully wird Shain im Duo mit dem Gitarristen und Bassisten Mike Bischof zu geniessen sein. Tief in die Musik der 1920er und 30er Jahre tauchen Max & Veronica ein: Country Blues, Ragtime, früher Jazz und Hillbilly-Perlen präsentiert das Duo aus Italien mit Pep, Stil und Klasse.
Die Schweizer Fraktion wird angeführt vom jungen Luzerner Gitarristen Ronny Rast, der mit seinem Trio diesen Mai in Baden die Swiss Blues Challenge gewann, und von Roland Pierrehumbert, der mit seinem Projekt «Rawland» anno 2024 in Sierre das Finale dieses Wettbewerbs bestreiten konnte. Des Weiteren treten in den Caves von Vully auf: Howlin’ aus Genf, Sacha Love aus Fribourg, die One Rusty Band aus Frankreich, das Sylvie Bourban Blues Trio (Suisse Romande), Tori Sparks (USA/Spanien), No Brain aus Neuchâtel, und die Deutschschweizer Hamp Goes Wild.
Alle Details zum Vully Blues Festival gibt es unter www.vullybluesfestival.ch
Blues Caravan 2026 Elise Frank, Laura Chavez, Matthew Curry

Live aufgezeichnet hat das umtriebige Plattenlabel Ruf Records die Jubiläumsausgabe (20 Jahre – wir gratulieren herzlich!) ihres Blues Caravan in der Blues Garage im deutschen Isernhagen Anfang dieses Jahres. Mit von der Partie sind heuer Laura Chavez, Elise Frank und Matthew Curry. Das Trio wird unterstützt durch die talentierte Keyboarderin Léa Worms und die bestens eingespielte Rhythmusgruppe Tomek Germann (b) und Denis Palatin (dr).
Das Rezept ist so einfach wie durchschlagend: nach einem gemeinsamen Aufgalopp – hier mit dem «Lazy Poker Blues» von Fleetwood Mac’s Peter Green – präsentiert sich jeder der drei Künstler mit einem eigenen Set, bevor es gemeinsam in ein grosses Finale mündet. Ausgiebig zum Zug kommen Chavez, Frank und Curry auf der DVD mit insgesamt 29 Songs. Aus Platzgründen nur 17 Tracks finden sich auf der CD.
Eine gute Balance ergibt sich bei der Songauswahl. Feine Eigenkompositionen (vor allem in den Solo-Sets) wechseln mit clever interpretierten Klassikern, etwa von Creedence Clearwater Revival («Born On The Bayou», «Green River»), den Stones («Under My Thumb»), Lynyrd Skynyrd («Whiskey Rock-a-Roller»), ZZ Top («Blue Jean Blues»), William Harris («Bullfrog Blues») oder Richard Berry («Have Love Will Travel»).
Obwohl zum Zeitpunkt der Aufnahme erst am Anfang ihrer ausgedehnten Tournee stehend, hat der Caravan schon bestens Fahrt aufgenommen und zeigt, dass die Chemie unter den drei Protagonisten stimmt. Elise Frank gefällt mit dynamischem, ehrlichem Bluesrock und starker Stimme. Matthew Curry besticht als cleverer Songwriter und innovativer Gitarrist mit spannenden Americana-Einflüssen. Laura Chavez schliesslich braucht kein Mikrofon – ihre Stimme ist ihre Gitarre. Mit ihren inspirierten Instrumentalnummern lässt die Westcoasterin erkennen, warum sie 2023 den Blues Music Award als «Best Instrumentalist – Guitar» verliehen bekam.
Mit dieser offiziell am 18.09. erscheinenden Live-Scheibe beweist sich der Jubiläums-Caravan als Spitzen-Jahrgang. Laura Chavez, Elise Frank, Matthew Curry & Band werden im Rahmen des Fricktaler Bluesfestivals am Mittwoch 30.09.2026 auf der Bühne des Fricks Monti zu geniessen sein.
Laura Chavez (g), Elise Frank (voc, g), Matthew Curry (voc, g), Tomek Germann (b), Léa Worms (keys), Denis Palatin (dr)
(CD & DVD, www.rufrecords.de)
33. Fricktaler Bluesfestival, Fricks Monti, 30.09./14.10./15.10.2026

Drei heisse Nächte Blues, Bluesrock, Funk und Soul verspricht das Fricktaler Bluesfestival, welches diesen Herbst in seine 33. Runde geht!
Mit dabei wieder der Blues Caravan von Ruf Records mit einer hochklassigen Besetzung: Laura Chavez, Elise Frank und Matthew Curry werden in bekannter Caravan-Manier – will heissen: solo und gemeinsam – Fricks Monti zum Kochen bringen. Die West-Coasterin Chavez hat mit dem unvergessenen Rory Gallagher nicht nur eine abgeschabte Fender Stratocaster-Gitarre gemeinsam – auch ihre Fingerfertigkeit an den sechs Saiten ist erste Sahne. Dies hat Laura anno 2023 den Blues Music Award als «Best Instrumentalist Guitar» eingebracht – notabene als erste und einzige Frau in dieser von Männern dominierten Kategorie! Nach vielen Sidewoman-Projekten live und im Studio hat Laura Chavez dieses Jahr ihr erstes Solowerk, das brillante Instrumentalalbum «My Voice» veröffentlicht. Ihr zur Seite stehen in Frick das junge französische Talent Elise Frank und der US-Amerikaner Matthew Curry – beide tief in Blues, Rock und Americana verwurzelt.
Ein Stück Schweizer Bluesgeschichte geschrieben haben die Bluesaholics aus der Region Zofingen. Seit Anfang der 1990er Jahre in praktisch unveränderter Besetzung aktiv, hat die Band seither unzählige Bühnen in unserem Land mit ihrem für die verschiedensten Einflüsse offenen Approach an den Blues bespielt. Auch die expressive Sängerin Eve Gallagher – obwohl aus Grossbritannien stammend – hat die hiesige Historie geprägt, gewann sie doch mit ihrer Band die Swiss Blues Challenge 2025 und stiess bei der European Blues Challenge in Polen bis ins Finale vor.
Inspiriert von Jimi Hendrix und Stevie Ray Vaughan griff der junge Brasilianer Guto Konrad zur Gitarre. Mit seinem Debutalbum «Looking For Change» ist es Konrad gelungen, ein erstes beachtenswertes Statement zu setzen. Auch für Ben Poole war Jimi Hendrix Grund genug, eine musikalische Karriere einzuschlagen. Dazu gesellten sich als weitere Einflüsse mit Jeff Beck oder Gary Moore die Saitenzauberer seiner britischen Heimat. Auch Ben Poole glänzt mit einem neuen Album: auf «Post-Midnight Behaviour» geht der Gitarrist neue Wege und integriert gekonnt melodiöse Pop-Klänge in seinen Bluesrock.
Infos und Details zum Fricktaler Bluesfestival: www.fricks-monti.ch
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