Jazz 'n' More
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Roli Frei als erster verewigt

GraffitiWallOfFameBaselMan stolpert als Besucher nicht gleich darüber, doch Kenner wissen, wo man sie findet: Gerbergässlein 20 in Basel, vis à vis des Restaurants und Rockmuseums L’ Unique. Hier hat der Graffitikünstler Marc Bellé 2008 im Auftrag des Wirtes des L’ Unique, Andy Ibach, ein grossformatiges Bild mit Portraits von Rockmusikern hin gesprüht. Inzwischen wurde das Kunstwerk bekannt und wird Besuchern der Stadt gerne gezeigt. Momentan ist sie Gegenstand einer typisch baslerischen Posse:

Die kantonale Denkmalpflege hat ein Sprayverbot erlassen, das auch für den Künstler gilt, der offiziell dadurch keine Veränderungen an seinem Werk mehr vornehmen kann. Ein Graffiti-Spray-Verbot durch die Denkmalpflege, das müsste einem Satiriker mal einfallen! Aber davon soll hier nur nebenbei die Rede sein.

Irgendwann kam der Gedanke auf, die Hauswand zu einer «Wall Of Fame» zu adeln und verdienten lokale Musiker einen Ehrenplatz in Form eines Handabdrucks zu geben. Der Plan wurde unterdessen in die Tat umgesetzt. Als erster Musiker durfte der Soul-, Blues-, Rock- und Folksänger Roli Frei seine Hände in den Gips drücken, woraus dann eine Bronzeplatte entstand, die nun die Wand ziert. Frei hatte 2014 den L’ Unique Anerkennungspreis des RFV (Rockförderverein Basel) erhalten. Der Künstler gehört zu den prägenden Figuren der zeitgenössischen Musik in der Schweiz und vor allem in Basel. Geplant sind natürlich weitere Ehrungen, als nächstes soll der Musiker Pink Pedrazzi an der Reihe sein, der im vorigen Jahr den Preis des RFV erhalten.

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SwissBluesAward2014 winner 150x160px

GermanBluesAward 2015 bluensnews.ch

 

 

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