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Bellinzona Blues
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Groove Now
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Konzerte

Wer ist der beste im ganzen Land?

Manche hielten Curtis Salgado für den besten weisse Blues- R&B- und Soulsänger, für andere sei es John Németh. Mit diesen Worten stellte Patrick Kaiser den 37 jährigen Sänger, Harmonikaspieler und Songschreiber aus Idaho vor. Es war nach 2011 dessen zweites Konzert im Rahmen der Blues Now! Konzertreihe und zeigte uns einen John Németh mit teilweise erneuerter Band. Immer noch spielte der talentierte A.C. Myles Gitarre, mit Gabe «Smokey» Davis stand ein erfahrener Musiker am Bass, der neben der groovenden Basslinie auch jederzeit ein hörenswertes Solo ablieferte.  Für den Beat sorgte Danny Banks, der erst kurz vor dem Konzert seinen zwanzigsten Geburtstag feiern konnte und seinen ersten grossen Auftritt mit der Band hatte und ein für sein Alter erstaunlich zurückhaltendes, reifes Spiel zeigte.

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Mitreissender Auftritt
Konzertbericht und Interview

Nick Moss ist seit mehr als zwanzig Jahren erfolgreich auf der Tour. So richtig begonnen hatte es 1993, als er Bassist der Legendary Blues Band wurde. Die 1980 gegründete Nachfolgeband der Muddy Waters Band bestand zunächst aus Pinetop Perkins, Jerry Portnoy, Willie «Big Eyes» Smith, Dave Myers und Calvin «Fuzz» Jones, in den letzten Jahren kamen Billy Flynn, Little Smokey SmothersMadison Slim und eben Nick Moss dazu. Willie «Big Eyes» Smith schlug ihm vor, die Leadgitarre zu spielen. 2000 gründete er die Band Nick Moss & the Fliptops. Der Name entstand nach Aussage von Nick Moss selbst eher zufällig, weil man die Lücke in Nick Moss and. . . füllen wollte und der Blick auf ein Päckchen Marlboro fiel, welche «Flip Top» Box genannt wurde. Inzwischen ist die Band neu besetzt und musikalisch anders ausgerichtet. Nick Moss möchte das auch nach aussen demonstrieren und verwendet den Namen Nick Moss & Band. Bis dies sich durchgesetzt hat, dürfte noch ein Weilchen dauern. Am 23. November 2012 holte ihn BluesNow auf die Bühne des Volkshauses in Basel. Wir haben das Konzert verfolgt und mit Nick Moss gesprochen.

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Interessante Weiler Bluesnacht

Die Weiler Bluesnacht findet am Freitag, 30. November 2012 zum letzten Mal in diesem Jahr statt. Die Konzertreihe, die in Zusammenarbeit mit eXbluesive durchgeführt wird, bringt durchweg attraktive Künstler abwechselnd auf die Bühne des Gewölbekellers im alten Rathaus, oder im Haus der Volksbildung. Solide, bewährte Namen und Mut zu Neuenteckungen zeichnen das Programm aus.

Dieses letzte Vorstellung gibt Gelegenheit, die Latvian Blues Band zu erleben. Die Band erobert nach ihrem Erfolg beim Chicago Blues Festival in Chicago 2005, wo sie auf Einladung Buddy Guys auftraten, und erst recht nach dem Gewinn der Baltic Blues Challenge die Bluesclubs und Festivalbühnen Europas. Die Band hatte mit Stücken im klassischen Delta und Chicago Stil begonnen, sich dann stilistisch enorm verbreitert und bieten ein abwechslungsreiches Programm.  Als Special Guest tritt Shanna Waterstown auf, die man durch Auftritte an den Festivals in Basel und Baden kennt.

Als Support treten Marco Marchi & The Mojo Workers auf. Die Tessiner Roots Blues Band entführt die Zuhörer in eine andere, frühere Blueswelt im Piedmont Style. Eben hat die Band eine neue CD veröffentlicht, die meisten Titel hat Marco Marchi beigetragen.

Näheres auf der Website des Veranstalters.

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Ein Rückblick

Wenn im November die nebligen Tage immer kürzer und die Stimmung tendenziell immer düsterer werden, erhellt Luzern mit seinem Bluesfestival die Stimmung von Bluesliebhabern. Das Team um Guido Schmidt und Martin Bründler hat sich in den achtzehn Jahren seines Bestehens eine hohe Reputation erarbeitet, die über die Grenzen hinaus den Event am Vierwaldstättersee zu einem soliden Fixpunkt der europäischen Bluesszene gemacht hat. Ein ausgewogenes Programm und ein hoher Standard sorgten von Anfang an für konstante Qualität, die bis heute ohne Kompromisse gehalten wird. Mittlerweile ist das Festival ein gesellschaftlicher Anlass geworden, der auch viele Besucher anlockt, die sich nicht von vornherein als Bluesfreunde bezeichnen würden. Erfreulich, denn damit trägt das Festival dazu bei, den Blues als selbstverständliche Kunstform zu etablieren.

Darüber hinaus ist Luzern aber auch ein wichtiger Ort der Begegnung für Festival- und Konzertveranstalter, Musikverleger, Journalisten und andere Professionelle des Blues. Sie alle können sich hier kennen lernen und austauschen und die Beziehungen der internationalen und europäischen Bluesfamilie pflegen. Das war schon immer so, ist aber noch wichtiger geworden, seit der europäische Blues international an Bedeutung gewinnt und die Bluesszenen diesseits und jenseits des Atlantiks zusammen finden. So waren die Blues Foundation und die European Blues Union genauso präsent wie diverse Festivalveranstalter.

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Die Konzertreihe geht in die zweite Runde

Die Weiler Bluesnacht startete am 28. September 2012 in die zweite Saison. Das Eröffnungskonzert bestritten die Nighthawks, als Support spielte der französische Top Gitarrist Fred Chappelier und seine Band.

Die erfolgreiche Konzertreihe entstand aus der Zusammenarbeit des Veranstalters «exbluesive» mit dem Kulturamt der Stadt Weil am Rhein, einem Nachbarort Basels. Verantwortlich für das Programm ist Klaus Deuss, der Moderator des Bluescorner bei Radio Kanalratte. Der ausgewiesene Blueskenner  ist auch Gründer von «exbluesive». Das Ganze ist ein trinationales Projekt im Dreiländereck in Basel, schliesst also die Schweiz, Deutschland und Frankreich ein. Auch das Bluesfestival Basel ist darin engagiert und führte seine diesjährige Eröffnungsveranstaltung in Weil durch. Veranstaltungsort ist das Haus der Volksbildung. Erfreulich: Die Veranstaltungen sind nicht profitorientiert, wodurch die Eintrittspreise sehr moderat sind. Eine einmalige Gelegenheit, Top Acts für weniger als den Preis einer CD zu erleben.

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Toller Einstand!

ChrisOLearyBandEs ist immer wichtig, Neues kennen zu lernen. Manchmal ist es eine Enttäuschung, oft so lala und manchmal ein Highlight. Dann kann man später erzählen, dass man dabei war, als der noch wenig bekannte XY zum ersten Mal auftrat. So eine Abend war der 18. September 2012 im Volkshaus Basel. Wer da war, wird den Abend nicht so schnell vergessen.

Es war sein erster Auftritt in Europa, es wird aber bestimmt nicht sein letzter sein, darauf verwette ich mein Lieblings Vinylalbum. BluesNow! hatte Chris O'Leary für sein erstes Konzert in der Schweiz exklusiv verpflichtet, er kehrte anschliessend zurück in die USA.

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