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Bellinzona Blues
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Konzerte

Erwartungen erfüllt

Viele Vorschusslorbeeren, hohe Erwartungen. Das Publikum am Sonntagabend im «Kaufleuten» in Zürich war voller Erwartung, was da nun für einer auf die Bühne kommen wird, als Gary Clark mit einer guten Viertelstunde Verspätung die Bühne des «Kaufleuten» betrat. Davor keine Vorgruppe, keine Ankündigung, nicht einmal ein Auftritt der Band, ehe der Headliner kam. Das Quartett versammelte sich auf der Bühne und spielte gleich los. Es war der Auftakt zu einem magischen Konzert, bei dem Gary Clark seine Philosophie des Blues präsentierte, ohne ein vernehmbares Wort zu sagen. Er liess Klänge sprechen und das nicht zu knapp.

 

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Lebensfreude pur - Ruthie Foster

 

Der Donnerstag brachte Ruthie Foster auf die Bühne, die damit zum ersten Mal in Basel zu erleben war. Sie tritt oft im Trio mit der Schlagzeugerin Samantha Banks und der Bassistin Tanya Richardson auf, diesmal hatte sie den Bassisten Larry Fulcher dabei. Er spielte mit einem wunderschönen Bass von Madera Guitars, der mit den im Griffbrett eingelassenen LEDs an ein Jedi Schwert erinnerte. Larry ist ein erfahrener Musiker, der unter anderem mit den Wailers und Andrew Tosh unterwegs war. Für seine Arbeit mit Taj Mahal gewann er einen Grammy und einen W.C. Handy Award (heute Blues Music Award). Samantha Banks ist zu unrecht hierzulande weniger bekannt, sie legte eine überzeugende Performance hin, mit filigraner Schlagzeugarbeit und komplexen Rhythmuswechseln. In Mississippi John Hurts «Richland Woman Blues» spielte sie den Takt mit dem Löffelschlagzeug, das ja nicht nur im Blues, sondern in der Volksmusik weit verbreitet war – und es groovte!

 

 

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Live im Musical Theater Basel

5. März 2014.

Vieles ist bei Joe Bonamassa anders. Allein die Tatsache, dass jemand mit Blues und Bluesrock international auch grosse Häuser füllt, verwundert. Seine Konzerte holt er schon äusserlich aus dem Amüsierviertel ins Konzertmilieu. Die Säle sind bestuhlt und auch wenn sich viele Kritiker darüber jeweils mokieren: ja, es geht sehr gut. Die musikalische Qualität und der Genuss daran hängen keineswegs davon ab, dass man steht und eine Bierflasche in der Hand hält. Ich weiss, Rebellion, Jugend und so weiter. Das Durchschnittsalter des Publikums spricht allerdings eine andere Sprache, auch wenn die Jugend durchaus gut vertreten war. Ich frage mich auch zuweilen, ob die Leute zuhause auch stehen, wenn sie ihre Musik hören? Es sei zudem wieder mal daran erinnert, dass es zu Anfang selbstverständlich war, bei Blues- und Rockkonzerte auf Stühlen zu sitzen, bevor irgendwelche Leute es als Ausdruck der Lebensfreude betrachteten, diese zu zertrümmern. Anders auch: die Konzerte beginnen pünktlich. Kein exzentrischer Meister, der noch auf die Inspiration oder die richtige Stimmung warten muss und grundsätzlich erst eine halbe Stunde später beginnt, als erwartet. Eine Bandvorstellung die auch diesen Namen verdient, keine halbherziges Genuschel, sondern klare und informative Ansagen. Anders ausgedrückt, Bonamassa inszeniert seine Konzerte als das, was Blues und seine Verwandten längst sind: musikalische Kulturveranstaltungen. Dass die offiziellen Kulturbeauftragten dies noch immer nicht begriffen haben, spricht nicht für deren Kompetenz. Es war sein einziges Konzert in der Schweiz. Das Theater war ausverkauft, rund 1600 Leute warteten gespannt.

 

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Nico Brinas Jubiläums-Gala

Man sieht es ihm kaum an, aber er steht seit dreissig Jahren auf der Bühne. Als Teenager war Nico Brina 1984 Mitgründer der Rock'n'Roll-Band „Jive Boys", mit welcher er auch zum ersten Mal auf der Bühne stand. 1989 löste sich die Band auf und Nico Brina wagte den grossen Schritt ins Profilager.Der Rock'n'Roll, Boogie und Bluespianist feierte sein Jubiläum am 1. Februar 2014 mit einer Galashow und begeisterte den komplett ausverkauften Saal restlos. Rund drei Stunden lang dauerte die rasante musikalische Tour durch die drei Jahrzehnte seiner bisherigen Karriere. Begleitet wurde er von den beiden Schlagzeugern Tobias Schramm und Charlie Weibel, sowie dem Gitarristen Pete Borel. Im Laufe des Abends traten ausserdem verschiedene Weggefährten auf: «Elvis» Erwin Grädel war bis 2010 als Frontsänger der Rock'n'Roll Band Daddy & The Willyshakers einer der bekanntesten Elvis Imitatoren hierzulande, bevor er die Band aus gesundheitlichen Gründen verlassen musste. Lukas Weiss ist der steppende Partner im über dreizehn Jahre alten Projekt Tap and Boogie, in dem Steptanz und Boogie zu einer Einheit verschmelzen. Die beiden Tänzer und Tanzlehrer Sonja & Franky (Pink Cadillac) sind Schweizer-, Europa- und Weltmeister im Boogie Woogie und Rock'n'Roll.
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Würdige Taufe
John Lyons hat am 19. Dezember 2013 mit einer eigens zusammengestellten Band ein Konzert gegeben anlässlich der CD-Taufe seiner Veröffentlichung Sing Me Another Song, die auf Bluesnews.ch bereits gewürdigt wurde. Die CD-Taufe war zugleich die erste Möglichkeit, das neue Song-Material am Publikum zu testen. Die Produktion der Titel für die CD war eine Arbeit über Wochen, und jetzt kam alles im Nordportal in Baden zusammen und sollte auf der Bühne zu Musik werden, zu Stimmung, zu Unterhaltung. John Lyons präsentierte die gesamte CD und noch einige zusätzliche Titel und der Auftritt brachte das vorweihnachtliche Publikum in ausgezeichnete Stimmung. Organisiert und präsentiert wurde der Anlass vom «Bluusclub Baden», der auch eine halbe Woche vor Weihnachten den Saal im Nordportal voll brachte.

 

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Regelmässiger Jam in Aarau

 

Wer möchte nicht gerne von sich sagen können, er sei an jenem Abend dabei gewesen, als der neue Star XY am Blueshimmel zum ersten Mal auf der Bühne stand? Jam Sessions sind solche Gelegenheiten. Hier wagen sich die zukünftigen Musiker zum ersten Mal vor's Publikum und präsentieren sich auf der Bühne, lange bevor jeder ihre Namen kennt. Seit Anfangs Oktober 2013 gibt es eine neue Jam Reihe, das Blues im Go West in Aarau. Das Lokal Go West hat sich einen guten Namen unter Freunden der amerikanischen Küche gemacht. Verantwortlich für den musikalischen Teil ist Jeff Siegrist, ein vielseitiger Mann. Er ist als Harmonikalehrer, Musiker, Coach, Poet und Kunstmaler aktiv. Unter anderem organisiert er eben auch diesen Blues Jam, der an jedem ersten Montag des Monats statt findet, ausser im Juli und August.

 

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