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NicoBrina25HoursCDCover25 hours, 8 Days a Week, so heisst Nico Brinas 13. Album. Nun wissen wir endlich, wie der Bieler Pianist, Sänger und Komponist es schafft, neben seiner prall gefüllten Tour-Agenda, in schöner Regelmässigkeit ein neues Album zu veröffentlichen: Mit einem 25 Stunden Tag. Mit jeder neue CD hat sich der Tastenzauberer bisher ein Stück weiterentwickelt. Das ist auch auf diesem Album zu hören. Musikalisch ausgewogen spannt er den Bogen vom groovigen Boogie bis zur romantischen Ballade. Und es ist sein bisher persönlichstes Album. Am 4. November 2016 ist die CD Taufe im Playoff Thun.

Boogie Woogie und Rock’n’Roll Pianisten neigen dazu, sich stilistisch auf die Stücke beschränken, welche die instrumentalen Fähigkeiten besonders gut zur Geltung bringen. Die Alben ähneln sich damit stark und oft beschränken sie sich auf eine Leistungsshow an den 88 Tasten. Diese Klippe hat Brina schon vor Jahren erkannt und beschränkt sich längst nicht mehr darauf, sein Publikum allein mit seinem atemberaubenden Pianospiel zu beeindrucken. Vielmehr strebt er nach eigenen Aussagen die Verschmelzung von Boogie Woogie, Rock’n’Roll und Blues an und dies gelingt ihm vorzüglich, ohne dass die Spielfreude am Piano zu kurz kommt.

16 Eigenkompositionen enthält das neue Album. Einige davon sind sehr persönlich und erzählen vom Ende einer Beziehung (Oh Gee How Did I Waste My Time und Eleven Long Years) und dem Beginn einer neuen Liebe (Bonjour Mon Amour, Beautiful Love Bouquet und Cooee Corinne). Corinne Weber heisst seine neue, grosse Liebe und mit ihr gibt es ausserdem ein hübsches Duett: Love And Rock'n'Roll, das in diesem Video zu sehen ist, welches die Atmosphäre der 50er Jahre nostalgisch-ironisch einfängt:

Weitere persönliche Songs sind Days Forever, der die Kindertage mit seiner Tochter beschreibt; Own Road, eine Empfehlung an uns alle, unseren eigenen Weg zu gehen, was immer auch die Anderen dazu meinen; Boogie Woogie Boy, über seinen Abschied von Zuhause als Fünfzehnjähriger. Ausserdem gibt er mit If You Rock'n'Roll sein Motto bekannt, wie man sich lange jung fühlen kann: mit Rock’n’Roll natürlich. Fetzige Pianostücke, wie wir sie von ihm erwarten, gibt es ebenfalls: Chili Billy Boogie, Groggy Froggy Boogie, Grinning Cat Boogie und Pinky Monkey Boogie.

Alles zusammen bildet ein abwechslungsreiches Album, das auch nach mehrmaligem Anhören gefällt. 

Unterstützt wird er dabei von Pete Borel  (git), Pät (b), Tobias Schramm & Charlie Weibel (dr), Frithjof Gaenger (sax) und dem Hintergund-Chor aus Corinne Wenger, Raffael Brina und ihm selbst.

25/8 (25 Hours, 8 Days a Week) – 2016 (Stormy Monday Records)

01 - 25 / 8 (25 Hours 8 Days a Week)
02 - Chili Billy Boogie
03 - Bonjour Mon Amour
04 - Red Crocodile
05 - Groggy Froggy Boogie
06 - If You Rock'n'roll
07 - Cooee Corinne
08 - Beautiful Love Bouquet
09 - Love and Rock'n'roll
10 - Grinning Cat Boogie
11 - Oh Gee How Did I Waste My Time
12 - Eleven Long Years
13 - Pinky Monkey Boogie
14 - Days Forever
15 - Own Road
16 - Boogie Woogie Boy

Website Nico Brina
Website Stormy Monday Records

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