Richard Koechli: Dem Blues auf der Spur
Basler Veranstaltungskalender
Groove Now
Jazz 'n' More
Die ganze Lebenslust New Orleans’

ZydecoPartyBandGumboBrotherhoodCDCoverEr stammt zwar aus Texas, wuchs jedoch teilweise in Louisiana auf und verliebte sich dabei in die Kultur des Pelican State. So war es nur konsequent, dass er sich für lange Zeit in New Orleans niederliess und dort in der Szene um Dr. John, Clifton Chenier und den Neville Brothers die Musik förmlich aufsog. Er entwickelte einen eigenen Stil, ein Amalgam aus Zydeco, Blues, New Orleans Funk und Jazz. Inzwischen lebt er in Los Angeles. Wir haben sein neustes Album: The Gumbo Brotherhood angehört.

So klingt Blues heute

RickEstrinGroovinInGreaselandCDCoverRick Estrin gehört ohne Zweifel zu den interessantesten Figuren der Bluesszene. Kein anderer verbindet auf diese unnachahmliche Weise Lebenserfahrung, Ironie, Witz und Zeitkritik miteinander und kann dies auch noch in attraktive Songs giessen. Dabei hat die Band über die Jahre einen eigenen Stil, sowie einen ebenso unverwechselbaren Sound entwickelt. Dazu trägt auch Estrins einzigartiger, cooler Gesang bei. Seit einiger Zeit hat sich der Drummer Jay Hansen aus familiären Gründen verabschiedet, an seiner Stelle sorgt nun Alex Pettersen für den Beat. Geblieben sind der norwegische Gitarrist und Showman Kid Andersen und der vielseitige Lorenzo Farrell an den Tasten. Nun erschien Ihr neustes Album: «Groovin’ In Greaseland».

 Attraktiver Erstling

ThreeHoursPastMidnightYouCanStayCDCoverGerne wird die Qualität einer Bluesband daran gemessen, ob sie eigene Songs im Repertoire hat, je mehr, desto besser. Dabei gibt es im Kanon des Blues inzwischen eine Fülle von wunderbaren Songs, derer man sich bedienen kann. Dass viel zu oft nur eine kleine Handvoll dieser Titel gecovert werden, mag ein Grund dafür sein, dass diese Wertung besteht. Welcher Klassikfan möchte schon gerne immer nur die kleine Nachtmusik hören, so schön sie auch ist? Dass es auch anders geht, zeigt die Genfer Band Three Hoiurs Past Midnight auf ihrem Debutalbum, das nach einem Johnny Guitar Watson Erfolg benannt ist: You Can Stay But The Noise Must Go.

Greggs Goodbye

GreggAllmanSouthernBloodCDCoverGregg Allman hat sein letztes Sololabum veröffentlicht, nach seinem Tod am 27. Mai  ist nun Southern Blood erschienen, eine Sammlung von zehn Liedern, Covern zumeist, in denen mit der musikalischen Klaviatur von Country, Southern Rock, Blues eine Sammlung von schönen Songs zusammenkam, jeder etwas anders im Charakter, aber stimmig im Grundgefühl. Southern Blood ist eine schöne CD, auf der Gregg Allman versuchte, Spass zu haben, aber auch noch einmal sein Innerstes nach aussen kehren wollte. Er zeigt sich bei den Aufnahmen, die im März 2016 begannen und von Don Wes produziert wurden, als leidenschaftlicher Musiker, als Mensch, der gelebt und gelitten hat, und als alter Mann, der unsentimental auf sein Leben zurückblickt.

Das Ganze noch besser als die Teile

TajMahalKebMoTajMoCDCoverIm Blues sind Kooperationen und Gastauftritte bei Live-Konzerten oder Albumproduktion mittlerweile Usus und normal. Dass sich zwei Bandleader, Songwriter zusammensetzen und ein ganzes Album als Kooperation machen, ist dann schon ein Schritt mehr. Die beiden erfahrenen Musiker Taj Mahal und der neun Jahre jüngere Keb’Mo’ setzten sich zusammen und machten ein richtig gemeinsames Album. Und die gemeinsame Veröffentlichung TajMo mit gemeinsam eingespielten und teilweise auch gemeinam geschriebenen Titeln ist goovig und bluesig und zeigt auch die Verbundenheit der Musiker mit Traditionen ausserhalb des Blues. Eine CD, die enorm Spass macht und einfach stimmige Musik bietet, gesungen von zwei der besten Sänger, die es gibt.

Tiefer Einblick in den West Side Blues

JimmyDawkinsWestSideChicagoBluesDVDONstageBlues ist Leiden, Blues muss weh tun! Mehr als andere Bluesmen stand Jimmy Dawkins (1936–2013) für dieses Credo. Dieser frühe Vertreter des sogenannten «Westside»-Sounds von Chicago war ein Pionier der harten, übersteuerten Version des Blues, doch im Gegensatz zu anderen Westside-Ikonen wie Luther Allison, Otis Rush oder Buddy Guy blieb ihm der grosse Erfolg und die gebührende Anerkennung verwehrt. Nun liegt mit West Side Chicago Blues eine Filmaufnahme vor, auf der ein Bühnenauftritt in Wales und ein ausführliches Interview mit Dawkins zu sehen sind.

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