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Neues Jahr – neues Album

BiscuitJackItIsWhatItIsCDCover

Am 16. Januar 2016 stellt Biscuit Jack an seiner CD Release Party im Stadtkeller Luzern seine neue CD vor. Wie schon die 2008 (Keep It Alive) und 2012 (We Belong Together) erschienenen Alben enthält auch die neue Scheibe überwiegend eigenes Material. Zehn der elf Titel davon stammen vom Gitarristen und Sänger Sascha Koch und dem Keyboarder Heinz «Moby» Arnold. Neben den zuverlässigen Fredy Von Moos am Bass und Thomas Stocker am Schlagzeug, die in jeder Stilvariante des Albums exzellente Arbeit leisten, wird die Band von einer Hornsection aus den Saxophonisten Marcel Ming und Andres Kaech, sowie Andreas Beer an Trompete und Flügelhorn verstärkt. Sie hauchen den souligen Songs Stax Atmosphäre ein. Sascha Kochs Gitarrenspiel ist relaxt und sicher, seine Licks angenehm sparsam, seine Stimme einschmeichelnd und melodisch. Schliesslich liefert Heinz Arnold fetten Orgelsound oder funkelndes Piano – was immer die Songs verlangen. Die Band macht einen eingespielten Eindruck und die Songs sind gut arrangiert.

Produziert wurde die CD in der Soundfarm von Marco Jencarelli, der auch ein Gitarrensolo in That Bitch Is Crazy beisteuert. Heraus gekommen ist ein abwechslungsreiches Album, das sich wohltuend von all den vielen Veröffentlichungen abhebt, die unter dem Etikett Blues in Wirklichkeit Rock anbieten, der Spuren von Blues enthalten kann. Das heisst nun aber nicht, dass Biscuit Jack stilistische Scheuklappen hat. Stilistisch hat Biscuit Jack einiges in das Album reingepackt, es gibt funkige, soulige und rockige Klänge.

Da gibt es zum Beispiel eine herrliche Schwärmerei über New Orleans kulinarisches Angebot im passenden synkopierten Rhythmus (Big Easy Food) mit einem gut aufgelegten Piano.

Life Ain’t Bad entführt uns in die Zeit des Rockabilly und bringt die Leichtigkeit des frühen Rock’n’Rolls rüber. Zwei herrlich schmachtende Titel sind ihnen mit den Soul-Balladen Our Love Is Here To Stay und Just A Castaway gelungen. Man fühlt sich gleich auf eine schummrige Tanzfläche versetzt.

Nicht sehr bluesig, dafür mit Ohrwurmqualität kommt Away From You mit feiner Gitarrenarbeit Kochs daher, gefolgt von That Bitch Is Crazy mit Marco Jencarelli, ebenfalls mit Anleihen an New Orleans komplexer Musikwelt.

Auch für einen augenzwinkernden Text ist Platz (I’d Like To Be Your Mobile, Baby). Diesen Song haben die beiden Autoren gemeinsam geschrieben, wir wissen nicht, von wem der Text stammt.

Der einzige fremde Song ist der Titel: Let Me Go Home, Whiskey, ein zu Unrecht nicht sehr oft gehörter Titel des nicht allzu bekannten John Willie «Shift» Henry, den sie als Shuffle spielen und der den gut gelaunten Abschluss eines gelungenen Albums bildet.

Biscuit Jack -  It Is What It Is (2016)

1 One Way Ticket
2 I'd Like To Be Your Mobile
3 Just A Castaway
4 Big Easy Food
5 Heal You
6 Road To The Horizon
7 Life Ain't Bad
8 Our Love Is Here To Stay
9 Away From You
10 That Bitch Is Crazy
11 Let Me Go Home, Whiskey

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