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Groove Now
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Basler Veranstaltungskalender
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Neuerscheinung

Attraktiv vielseitig

YoungFastRunningManYoungBirdCDCoverFast auf den Tag genau zwei Jahre nach dem Erscheinen seines Debutalbums Young Fast Running Man wird am 2. November 2018 Fabian Hertrichs zweites Werk erscheinen: Young Bird. Das Album enthält zwölf Eigenkompositionen und knüpft an sein Erstlingswerk an. Traditioneller akustischer Blues, Folk und Country mischen sich mit Rock der Sechzigerjahre. Wer allerdings ein nostalgisches Aufwärmen alter Zeiten erwartet, wird angenehm überrascht. Die Entwicklungen seit jener Zeit haben den in München lebenden Künstler aus Landshut ebenfalls beeinflusst und so präsentiert sich sein Blues klassisch und modern zugleich.

Meisterlich old fashioned

MarcoMarchiStandupCDCover

Mit Marco Marchi und seinen Mojo Workers liegt man immer richtig. Live sowieso, aber auch die Alben sind allesamt hörenswert. Die Band um Marco Marchi versteht es meisterlich, sich aus dem Fundus der Spielarten, die sich in der Zeit zwischen dem Anfang und den Fünfzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts entwickelt haben, ganz selbstverständlich zu bedienen und daraus ihren unverkennbaren Stil entstehen zu lassen, der auf faszinierende Weise zeitlos und Vintage zugleich ist. Dies gilt auch für die im August erschienene CD Stand Up. Dreizehn Titel sind darauf zu finden, neun davon stammen aus Marco Marchis Feder, die übrigen vier sind attraktiv interpretierte Covers.

Stimmung, Stimmung, Stimmung

Tri GanticsVinylCoverEin Trio unter dem wenig bescheidenen Namen The Tri-Gantics aus dem österreichischen Feldkirch, bestehend aus Gitarrist Martin Telfser, Bassist Alex und Schlagzeuger Chris. Die Band spielt Vintage-Musik in bester Form: Rockabilly, Rockn’n’Roll und bluesbasierte Klänge werden gespielt, entsprechend dem Bandformat mit klarer Retro-Orientierung. Dabei geht es dem Trio weniger um die historisch akkurate Wiedergabe von Klängen, obwohl die gut gelingt, sondern vor allem um diese explosive Kraft und Dynamik der Musik. Rockn’n’Roll und Rockabilly haben schliesslich mal eine Revolution ausgelöst, und die Tri-Gantics zeigen, dass ein kleines Schlagzeug, ein Stehbass und eine Gitarre auch heute noch in der Lage sind, die Menschen zu verzücken.

Familienbande

NettBislin SecondCousins WebCDCoverDas Leben schreibt bekanntlich oft die spannendsten Geschichten. Da ist einmal Cla Nett, einer der Geburtshelfer der Schweizer Bluesszene. Seine Lazy Poker Blues Band war in den Achtzigerjahren weit über die Landesgrenzen hinaus ein Synonym für Schweizer Blues und prägte dessen Entwicklung massgeblich. Der andere, Kurt Bislin feierte mit seinen Formationen Bluecaster, The Raindogs und The D.Biters Erfolge in ganz Europa. In den späten Achtzigerjahren war er Mitglied der Burton Brothers Blues Band. In dieser Zeit trafen sich die beiden bei einem Auftritt der Burton Brothers im Atlantis, als die Burton Brothers Cla Nett auf die Bühne holten, der ein tolles Set spielte. In der Folge blieben die beiden in Kontakt und spielten auch ab und zu zusammen. 

Weiter im Takt

BuddyGuyBluesAliveAndWellCoverMuss man sich Sorgen machen um den Blues? In den Zeiten von Fake News und professionellen Lügnern an den Stehpulten der Pressesprecher muss man sich Sorgen machen, wenn ein Veteran wie Buddy Guy in einem Albumtitel explizit darauf hinweist, dass es dem Blues ausgezeichnet gehe. In den Boom-Zeiten des Blues, in den 1950er und 1960er Jahren gibt es auf jeden Fall keinen solchen Song, in dem die Verfassung des Genes thematisiert wird. Tatsächlich wird seine Aussage The Blues is Alive and Well noch auf dem Album selbst konterkariert durch den Titel End of the Line, bei dem Buddy Guy darüber klagt, der letzte einer langen Reihe (von Bluesmen) zu sein, und dass es an ihm sei, am Ende das Licht auszumachen. Solange Guy selbst noch Titel einspielt wie die 15 Songs auf The Blues is Alive and Well, solange muss man sich wohl noch keine Sorgen machen, auch wenn dieses Album eine Weiterführung von bestens Bekanntem ist: Chicago Blues des 21. Jahrhunderts.h

Grosse Klasse

RobMoFromScratchCDCoverRoberto Morbioli ist einer, der sich nicht einfach mit dem Erreichten zufriedengibt, er sucht immer neue Herausforderungen. Der Gitarrist, Sänger und Komponist aus Verona gehört seit langem zu den besten italienischen Acts. 1991 gründete er das Quartett Morblus mit Daniele Scala (kb), Stefano Dallaporta (b) und Diego Pozzan (dr), mit dem er nationale und internationale Erfolge verzeichnen konnte. Von 2011 bis 2016 war er Gitarrist von Big Daddy Wilson. 2015 rief er ein akustisches Trio mit Paolo Legramandi (b) und Nik Taccori (dr) ins Leben. Spezielle Projekte sind The Blues & Soul Brothers, wo er zusammen mit einer anderen Grösse der italienischen Bluesszene, Marco Pandolfi auftritt, sowie The Texas Italian Guitzar Battle mit Willie J. Laws. 2016 erfindet er sich wieder neu. Zusammen mit Stefano Dallaporta und Nik Taccori entsteht das Trio Rob Mo. Vor kurzem erschien das erste Album: From Scratch.

Gelungener Erstling

PascalGeiserLuckyManCDCoverBlues On My Tail heisst einer der Songs auf seinem Debutalbum. Zurzeit ist ihm noch etwas anderes auf den Fersen: der Erfolg. Er gewann in Folge die «Promo Blues Night» des Basler Bluefestivals, die «Swiss Blues Challenge» und belegte den dritten Platz an der «European Blues Challenge» als erster Schweizer. Der richtige Zeitpunkt für ein Debutalbum.  Er liess sich Zeit dazu, weil er keine Kompromisse eingehen wollte. Sowohl bei der Wahl des Produzenten und der Studios, als auch bei der Auswahl der Studiomusiker setzte Geiser konsequent auf hohe Qualität. Am 18. Mai 2018 startet der offizielle Verkauf der CD.

Echo der Rockgeschichte

JetboneComeOutAndPlayCDCoverCome Out And Play heisst die im April 2018 erschienene CD der schwedischen Rockgruppe Jetbone. Es ist ihr drittes Album und das erste, seit sie den Sprung ins Profilager gewagt haben. Wer sich durch die zehn Titel hört, begibt sich auf eine Reise durch die späten Sechziger- und Siebzigerjahre. Sie covern jedoch keine Titel, sondern nehmen Stile auf und verarbeiten sie in ihren Songs. Das Ganze nennen sie Funky Rock ‘n’ Roll. In ihren Titeln hört man das Echo von damals, von den Stones, den Beatles, Led Zeppelin, Aerosmith, den Eagles, oder auch Lynyrd Skynyrd.

Der zweite Streich

LittleChevyLuckyGirlCoverRund drei Jahre sind ins Land gezogen und in gut 300 Konzerten standen Little Chevy und ihre Band seit dem Erscheinen ihres ersten Albums Sweet Home auf der Bühne. Nun haben sie das zweite Album Lucky Girl veröffentlicht. Am 19. April 2018 wurde die CD im Basler Atlantis offiziell vorgestellt. Das Album enthält vierzehn Titel, alle geschrieben von Little Chevy und dem Schlagzeuger der Band, Andy Lang, ausser den Titeln If I Was A Man und Too Cold Outside, bei dem zusätzlich der Pianist Roland Köppel mitwirkte.

Feinsinnig, präzise, traditionell

IgnatzNetzerWernerAckerSaitenzauberCDCoverWas wir seit den Büchern um Zauberlehrling Harry Potter wissen: Raum für Magie ist überall. Und so liessen Ignaz Netzer und Werner Acker ihre musikalische Magie erklingen für das Album Saitenzauber, ein Duo-Konzert der beiden Gitarristen, eingespielt im April 2017 im Möbelhaus Endner im süddeutschen Leingarten. Der Roots-Blues-Enthusiast Netzer hat sich für das aktuelle Projekt zusammen getan mit Werner Acker, einem bekannten E-Gitarristen, Studiomusiker und Dozent für Jazz- und Pop-Gitarre an der Musikhochschule Stuttgart. Netzer ist als Bluesman für Gesang, Harp und die akustische Gitarre — gegriffen oder als Slide — zuständig, Acker spielt eine feine Jazz-Gitarre dazu, die nahtlos mit der raueren Rhythmus-Gitarre zusammen geht. Entstanden ist ein Album mit bluesigen Klängen, jazzigeren Songs und insgesamt einer grossen musikalischen Harmonie.

Macht gluschtig

PascalGeiserTakeItOrLeaveItSingleCoverEr ist auf Erfolgskurs: Pascal Geiser. 2016 gewann er die Swiss Blues Challenge und kam bei der European Blues Challenge 2017 in Horsens (DK) als erste Schweizer Band auf den dritten Platz. Zeit für sein Debutalbum, das im Mai erscheinen wird: Lucky Man. Aufgenommen wurde es in Los Angeles im Studio des renommierten Singer/Songwriters, Toningenieur und Produzenten Eric Corne, bei dem unter anderem John Mayall, Glen Campbell, Lucinda Williams, Walter Trout, Joe Bonamassa und Jeff Healy, aufnehmen. Zur Seite standen ihm neben seinem Keyboarder Shanky Wyser die amerikanischen Studiomusiker Billy Watts (Gitarre), Taras Prodaniuk (Bass) und der Drummer Dave Raven.

Die Schwere leicht gemacht

RichardKoechliParcoursCDCoverDer erfreulicherweise viel beschäftigte Richard Koechli hat für einmal eine Pause gemacht nach Projekten verschiedenster Couleur wie Auftritten mit Blues Max oder dem Verfassen von Lehrbüchern oder Romanen und sich ins Studio zurückgezogen. Dabei nahmen die Blue Roots Company, einige Gäste, und Richard Koechli ein Album mit 16 Titeln auf, das er Parcours nannte. Als «Parcours» bezeichnet man bekanntlich auch die Sportart, bei der sich junge Menschen mit grosser Eleganz über halsbrecherische Abgründe und Hindernisse bewegen, als ob sie die Schwerkraft nichts anginge. Koechli und seine 5 Mitstreiter haben das musikalische Pendant dazu geschaffen: Leicht und fetzig kommt die Musik daher, mit grosser Kompetenz geschaffen. Auf Englisch gäbe es für diese Leichtigkeit das schöne Wort «effortless», also «ohne erkennbare Anstrengung», und so groovt das Album von Stück zu Stück. Stilistisch im breiten Raum zwischen Blues, Jazz und souligen Klängen angesiedelt, gibt es Lieder auf Englisch, aber auch auf Französisch und in Schweizer Mundart. Einen persönlichen und berührenden Blumenstrauss an Songs legt Koechli hier mit seinem achten Album vor, das stets tief im Blues gründet, auch wenn es dessen Grenzen sprengt: Das Schwere im Leben wird nicht negiert, aber mit solchen Sounds ist es leichter zu ertragen.

Reif und gelungen 

PhilippFankhauserIllBeAroundCDCoverDie Reduktion auf das wesentliche ist es, die einen Meister auszeichnet. Das gilt für die darstellende genauso wie für die bildende Kunst. Philipp Fankhauser ist dies mit seinem neusten Album I’ll Be Around hervorragend gelungen, es ist sein 17. Album, wenn man die Live Mitschnitte einschliesst. Hier spielt ein reifer Musiker, der sich und der Welt nichts mehr beweisen muss und gerade damit seine Klasse beweist. Er spielte mit seiner ausgezeichneten Band im Sommer 2017 ein tolles Album ein, das fünfzehn Titel enthält, die völlig entspannt daherkommen. Er bringt dabei das Kunststück fertig, dass die Titel auch Musikfreunden gefallen, die sich nicht als Bluesfans im engeren Sinn bezeichnen würden, ohne Zugeständnisse an die Popmusik zu machen, welche die Songs ruinieren könnten. So sind die Songs, wie man so schön sagt, durchaus hitparadentauglich, bleiben aber im Blues und Soul geerdet.

Erinnerungen

LillyMartinMinettaCDCoverDer In Sidney Lumets Film «Frank Serpico» zieht der Titelheld, gespielt von Al Pacino, aus Brooklyn in die Minetta Street Nummer 5 – 7, einer hübschen Strasse mit roten Backsteinhäusern, die dem Lauf des ehemaligen Minetta Creeks folgt, der zu Kolonialzeiten ein wichtiger Wasserlauf in Manhattan war. Dort siedelten die Holländer einst die sogenannten «teilweise befreiten» Sklaven an. Anfang vergangenen Jahrhunderts war die Prostitution dort zuhause. Und noch etwas steht in den Annalen der Strasse: Dort, wo heute ein mexikanisches Restaurant ist, gab es in den Sechzigerjahren eine Szenenkneipe namens «Fat Black Pussycat», in welcher Bob Dylan sein Lied Blowin’ In The Wind geschrieben hat.

Eine Herzensangelegenheit

MorrisonRollWithPunchesCDCoverGeht Van Morrison hier zu seinen Wurzeln zurück? Ist das ein Bekenntnis? Solche Fragen sind nebensächlich angesichts der puren Spielfreude, die der unverwüstliche Ire auf seinem neuen Album Roll With The Punches zur Schau stellt. Unterstützt von einem Who is Who des Blues kommt dieses Album kräftig und frisch daher, mit Humor werden Klassiker ein weiteres Mal zelebriert, aber auch gegen den Strich gebürstet. Und alles wird zusammengehalten von dieser einzigartigen Stimme und Gesangeskunst von Van Morrison, der ein weitere Mal als Bluessänger brilliert. Das neue Album ist auch eine Fortsetzung von Pay The Devil, indem es Americana feiert, ohne Genregrenzen allzu ernst zu nehmen. Das neue Album ist aber nur Blues, zumeist der Chicago-Variante, mit Piano und Mundharmonika, und insbesondere mit wunderbaren Slide-Passagen. Morrison hat sich auf Roll With The Punches auch die Zusammenarbeit mit Gitarrist Jeff Beck, dem Pianist Jason Rebello und den Sängern Chris Farlowe und Paul Jones (Ex-Manfred Mann) gesichert. Das sind – nebenbei bemerkt – alles Briten. 

Grosses Kino

GingerBluesBErlinNightsCDCoverDies ist eine Live-Aufnahme einer Zusammenarbeit, die durch Zufall geschaffen wurde, und dank moderner Aufnahmetechnik kann die ganze Welt nun Anteil haben an dieser Musik. Jessie Gordon ist eine australische Sängern, die offenbar hin und wieder in Berlin bei verschiedenen Bands mitsang. Nun spielt sie mit Jazz- und Blues-Gitarrist Jan Hirte in Berlin dieses Konzert einer wunderbaren Blues- und Jazz-Revue. Gordon kann offenbar singen, was immer sie möchte, ihre Stimme ist von God Bless The Child bis Voodoo Woman stets jeder Herausforderung gewachsen. Der Gitarrenton ist wunderschön und variantenreich, und durch das Setup ohne Schlagzeug bleibt die Musik oft schwebend und leicht unbestimmt, was den Charakter des Sets ausmacht. Die Musik ist frisch und spannungsvoll und die Live-Atmosphäre trägt das ihre bei zur Magie dieses Moments. Die Covers gehen kreativ mit den Titeln um: Durch Überlagerung der Texte von Tennessee Whiskey und I’d Rahter Go Blind wird etwa der Klassiker von Etta James neu belebt. Das Keyboard von Matthias Falkenau trägt den Song perfekt. Dorian Gollis spielt den Bass. Fishing Blues ist ein Old Time-Country Blues, den Gitarrist Jan Hirte über die Rampe schiebt. 12 Titel, jeder mit eigenem Charakter, aber durchgehend ein schönes und gefühlvolles Set.

FTI MS Berlin 160x600

Kürzlich angehört

MarcoMarchiStandupCDCover
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Kommende Gigs

13Dez
Do 13 Dez, 2018
18:40h
Groovepack

13Dez
Do 13 Dez, 2018
20:00h
Philipp Fankhauser

13Dez
Do 13 Dez, 2018
20:00h
Hans Theessink - Solo

13Dez
Do 13 Dez, 2018
21:00h
Christmas Blues Jam Session

14Dez
Fr 14 Dez, 2018
20:00h
Sugarpuffs

14Dez
Fr 14 Dez, 2018
21:30h
Andy Egert Blues Band

14Dez
Fr 14 Dez, 2018
22:00h
Leroy Emmanuel

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