Angehört: Ina Forsman - Ina Forsman

Die Titel bieten eine stilistische Vielfalt, die mit dem Blues spielt, indem die Band andere Musikstile anklingen lässt. Now You Want Me Back ist ein Slow Blues, aber auch eine Country-Ballade. Devil May Dance Tonight hat die Ahnung eines Rockabilly-Titels. Don’t Hurt Me Now könnte dann wieder von Buddy Guy stammen. Der Gesang hier macht klare Anleihen an Amy Winehouse, aber auch das besteht die in Helsinki aufgewachsene junge Frau mit einer beeindruckenden Reife, die ebenso Winehouse ist wie Etta James. Wie die Engländerin hat auch Forsman einen Retro-Geschmack perfektioniert, wenn es ums Styling ihrer Garderobe, die Wahl der Frisur oder die Farbe ihrer üppigen Lippen geht. Hier wird viel Musik fürs Geld geboten und dabei eine Form des Blues gespielt, der Anleihen bei den verwandten Musikstilen macht, aber wer nichts gegen einen Schuss Countrymusik im Blues-Cocktail einzuwenden hat, wird an dieser CD – und an der Künstlerin bei ihren Auftritten im April – helle Freude haben. Die Frau hat alles, was es braucht, hoffen wir, dass eine Prise Glück dazukommt.

1 Hanging Loose 03:19
2 Pretty Messed Up 03:46
3 Bubbly Kisses 05:22
4 Farewell 04:01
5 Don't Hurt Me Now 04:38
6 Talk To Me 03:40
7 Now You Want Me Back 04:09
8 Devil May Dance Tonight 04:51
9 Before You Go Home 04:25
10 No Room For Love 03:52
11 I Want A Little Sugar ln My Bowl 02:56