Bluesfestival Sierre 2015
Swiss Crossroads Guitar Festival
Basler Veranstaltungskalender
Groove Now
Richard Koechli: Dem Blues auf der Spur
Jazz 'n' More
Sampler für aktuelle Blues-Frauenstimmen

BluesCaravan2016CD DVDCDCoverDie 2016er Ausgabe des Blues Caravan wurde bestritten von drei Frauen mit starken Stimmen, die auf dem hier veröffentlichten Sampler alle als Solo-Act sowie als All-Star-Formation zu hören sind. Es sind dies Ina Forsman, Layla Zoe und Tasha Taylor, und die drei Damen werden begleitet von einer kleinen Band, bestehend aus Gitarrist Davide Floreno, Bassist Walter Latupeirissa und Schlagzeuger Markku Reinkainen, die den Namen zufolge wohl die reguläre Begleitband von Finnlands Blues-Export Ina Forsman darstellen dürften. Das Album ist ein kombiniertes Doppelformat von CD und DVD. Das Album umfasst drei bis vier Solo-Performances jeder Künstlerin mit eigenem Material und dann einen gemeinsamen Auftritt alles drei, bei der sie sich auf den kleinsten musikalischen Nenner einigten und u.a. einen Song der Beatles, Stones und B.B. Kings covern.

Dem Konzept treu geblieben

ThornjoernRisagerChangeMyGameCDCoverEin weiteres gutes Album legt der dänische Bandleader mit Change My Game vor, professionell eingespielt, schöner Gesang, mit stilistischer Vielseitigkeit. Aber es gilt weiterhin, was hier bereits bei der Rezension eines früheren Albums festgestellt wurde: Die Musik der Band bleibt eine stilistische Wundertüte, wo für jeden etwas dabei ist, aber auch für niemanden alles. Somit bleibt wirklich die grösste Frage, wieso dieses Album Change My Game heisst. Sogar die Ästhetik des Cover Shots gleicht den früheren Veröffentlichungen. Aber die Band bleibt dem Konzept treu: Musik, die nicht zu auffällig ist, die im Mix leben kann, und die sich an unterschiedliche Vorlieben richtet, indem sie für jeden was dabei hat.

Schnellzug Chicago – Texas

GProjectBluesBandDiversifiedCDCoverWas passiert, wenn man einen Texas-Style Gitarristen und einen Chicago-Style Pianisten in einer Band von einer Hammer-Rhythmusgruppe treiben lässt, das führt die GProject Blues Band auf ihrer CD Diversified vor, wo sie schwere Chicago-Rhythmen und perlendes Piano mit der brachialen Gitarre «Leo» Kyriakakos im Texasstil mischt. Was die GProject Blues Band spielt ist moderner Blues, der die Traditionen in sich verarbeitet hat, und die Band spielt ihn meisterlich. Seien es Covers oder eigene Titel, jedes Stück ist eine Freude für Bluesfans. Auf der Website gibt es fünf Hörbeispiele. Die Band ist in jeder Hinsicht gut besetzt und die Jungs wissen, was zu tun ist: Blues der in die Füsse geht und ins Herz, Blues mit stilistischer Variation. Ein schönes Album einer Band, die Freude an ihrem Sound hat und die Fähigkeit, dies auch rüber zu bringen.

Journeyman zurück bei sich

MikeZitoMakeBluesNotWarCDCoverDer äusserst umtriebige Gitarrist und Sänger Mike Zito hat sein dreizehntes Album veröffentlicht. Nach seiner Trennung von der Royal Southern Brotherhood ging er zu Ruf Records, um dort mal wieder richtig die sprichwörtliche Sau rauszulassen. Zumindest klingt die neue Scheibe genauso: Spielfreude, starke Verzerrung, treibende bis leicht gehetzte Rhythmen und eine in die Ohren sägende Gitarre, die Echos von Luther Allisons Slidespiel und von Roy Buchanans Solospiel in sich vereint. Auch der Künstler selbst bezeichnet es als «Really fun Album», und das ist auch zu hören: Hier kann Mike Zito so ans Werk gehen, wie er das will und das tut er dann auch.

Musik von Hand gemacht

BadTemperJoe SolitaryMind CDCoverDie Deutsche Sprache verdankt das inzwischen etwas angestaubte Wort «Liedermacher» angeblich Wolf Biermann, der es als proletarisches Äquivalent zum «Schumacher» verstanden haben wollte, also als ehrlichen, fast handwerklichen Beruf, bei dem der Liedermacher einsteht für sein Produkt, das er selbst plant und ausführt. In dem Sinn ist Bad Temper Joe ein Liedermacher – seine Musik ist von A bis Z sein eigenes Ding: er schreibt die Titel selbst und spielt die Saiteninstrumente dazu. Entsprechend authentisch und engagiert klingt das auch: akustischer Blues der edlen Sorte, mit viel Gefühl gesungen und gespielt.

Groovige Sounds

Dr.JohnSkeDatDeDatCDCoverDer selbsternannte Bannerträger der speziellen musikalischen Tradition von New Orleans, Dr. John, hat ein Album mit launigen und musikalisch abwechslungsreichen Covern von 13 Songs veröffentlicht, die Louis Armstrong einst sang. Dazu hat er sich «Guest Stars» eingeladen, und er teilt die Songs u.a. mit den Blind Boys of Alabama, Bonnie Raitt, Shemekia Copeland, Anthony Hamilton und der Dirty Dozen Brass Band. Der Charakter jedes einzelnen Covers ist so unterschiedlich wie die Kooperationen, und es ist die spezielle Singstimme Mac Rebenacks, die als Klammer um das Ganze herum dient. Manche Titel bleiben dem Original treu, andere sind nur noch am Text zu erkennen. Das ganze Album ist unterhaltsam anzuhören und wer Dr. Johns Stimme etwas abgewinnen kann, wird viel Vergnügen haben.

Alligator Records ehrt einen fast Vergessenen

BlindWillieJohnsonGodDontNeverChangeEr ist nicht mehr sehr bekannt, obwohl seine Musik längst ihren Platz im Kanon nicht nur des Blues gefunden hat: «Blind» Willie Johnson. Sein Song Dark Was the Night - Cold Was the Ground wurde als einer der musikalischen Beiträge für die «Golden Records» ausgesucht, jenen beiden Datenträgern, die 1977 den Raumsonden Voyager 1 und 2 von der NASA auf eine Reise ohne Ziel in die Unendlichkeit mitgegeben wurden. Die Datenträger sollen allfälligen extraterrestrischen Lebewesen, welche die Raumsonden vielleicht eines Tages entdecken, ein Bild von der Erde und den Menschen vermitteln. Nun erweist Alligator Records zum 120ten Geburtstag dem Musiker und Prediger die Ehre mit einer Kompilation, die elf seiner Songs enthält, welche von verschiedenen Künstlern interpretiert werden.

Das muss kesseln

DanPatalanskyIntroVertigoCDCoverSüdafrikas Hard-Bluesrock-Gitarrist Dan Patlansky hat der Bluesnews-Redaktion seine zweite CD zukommen lassen, und sofort wird klar: er macht dort weiter, wo er mit Dear Silence Thieves aufgehört hat: harter Bluesrock gespielt von einer kleinen Band (Trio plus Hammond/Keyboard), produziert von Theo Crous und aufgenommen in den Bellville Studios in Südafrika. Also in jeder Hinsicht eine Fortsetzung des vorhergehenden Albums, und auch die Musik unterscheidet sich nicht: Patlansky ist Südafrikas Antwort auf Stevie Ray Vaughans meteoritenartige Erschütterung der Bluesszene, und wie der Texaner mit den sagenhaften Riesenhänden spielt auch der weisse Südafrikaner eine abgeruntzte Sunburst Fender Strat, und auch er ist Endorser bei der kalifornischen Firma. Insofern gibt es wenig Neues zu sagen, und auch wenn die in der letzten Rezension geäusserte Hoffnung, diesen Mann dereinst auf einer Schweizer Bühne sehen zu können, sich durch einen Auftritt in Lausanne umsetzen liess, so bleibt gleichzeitig zu hoffen, dass er auch an einem grösseren Festival in der Deutschschweiz dereinst zu sehen sein wird.

Eindrückliches Studiodebut

FurhammerTarredFeatherdCDCoverDie Schweizer Band mit dem eingänglichen, weil einzigartigen Namen Furhammer legt mit Tarred & Feathered ihr Debutalbum vor. Die zwölf bluesigen Titel sind alles Eigenkompositionen und das Album wurde per Crowdfunding produziert. Die Tatsache, dass das Crowdfunding den angestrebten Betrag um 10% übererfüllt hat, kann sicher als Zustimmung zur Musik und dem Groove-Feeling der vier Musiker aus dem Grossraum Zürich gewertet werden, die in den letzten Jahren zahlreiche Gigs gespielt und sich so die nötig Erfahrung erspielt hat.

Blues als Teamleistung

RollingStonesBlueAndLonesomeCDCoverMit grossem Tamtam wurde das neue Album der Rolling Stones angekündigt. «Back to the Blues» titelte das Magazin «Rolling Stone» über das 26. Studioalbum der Britischen Namensvettern. Verständlicherweise ist bei den Rolling Stones alles eine Nummer grösser. So gibt es nach diversen Vorveröffentlichungen nun das gesamte Album, und bereits zwei Tage nach Veröffentlichung auch schon die Wikipedia-Seite zum Album – und zwar in elf Sprachen! Dort liest man die Eckdaten des Albums: Erstes Album der Stones überhaupt mit ausschliesslich Coversongs, Erstes Album seit Dirty Work (von 1986) auf dem Mick Jagger keine Gitarre anfasst. Guest appearance Eric Clapton. Auch die Namen der Komponisten und der Bandmitglieder werden genannt und neben den einzelnen Titeln gibt es schon eine Spalte für die höchste Charts-Platzierung der Songs. Was man im Netz noch selten findet, sind Rezensionen des Albums, nachdem man es tatsächlich gehört hat. Bluesnews.ch bietet nun eine solche, denn in den Redaktionsräumen liefen die Titel jetzt intensiv.

Bewährtes Duo

GreyHoundGeorgeAndyEggertLongestRoadCDCoverDer norddeutsche Slide-und Roots-Gitarrist Greyhound George wurde schon vermehrt mit seinen Alben vorgestellt. So wurden seine Veröffentlichungen von 2013 und 2014 hier bereits erörtert, weshalb sich hier ein kurzer Hinweis empfiehlt. Für das neue Album The Longest Road I Know hat der «Windhund» erneut die Zusammenarbeit mit dem «Alligator» gesucht und so ist das Album als Koproduktion mit Andy Grünert veröffentlicht. Der Harp-Spieler und der Gitarrist haben schon auf Cleaning Up wunderbar harmoniert und das ist hier nicht anders: 13 Songs, davon 3 von Greyhound George selbst geschrieben (unter dem Klarnamen Jürgen Schildmann) und einige berückend schöne Covers. Insbesondere Fats Dominos Sick and Tired hat es mir angetan. Im Gegensatz zur Veröffentlichung von 2014, auf der vor allem Eigenkompositionen zu Gehör gelangten, sind es hier die Coverversionen, die dominieren.

Perfekt nachempfunden

SiCranstounOldSchoolCDCoverDer Engländer Si Cranstoun hat sich der Vintage-Musik verschrieben, sein Engagement mit seiner Band in Old-Time-Diskotheken der Themse-Stadt hat ihn den rechten Groove finden lassen, und sein aktuelles Album Old School zeigt, was die Band kann und vor allem auch, was Si Cranstoun selbst kann, dessen Gesang herausragend die Stimmung von Rock’n’Roll-Unterhaltungsmusik der 1950er Jahre nachempfindet. Beeinflusst von seinen Vorbildern klingt er wie Jackie Wilson oder Sam Cooke, also mit mehr Soul in der Musik als die Rock’n’Roll Revues von Elvis-Impersonatoren. Seine Musik baut auf die Kerninstrumente Gitarre, Bass, und Schlagzeug mit nur seltenem Einsatz von Bläsern, Piano oder Background-Sängern und die Band hat das erforderliche Feeling: gemächlich und geniesserisch werden die Titel zelebriert – grosses Kino und eine Scheibe, die nicht nur bei der Ü50-Party für Furore sorgen dürfte. Die Musik ist ebenso gut dem Original nachempfunden wie das CD-Cover. Vintage  ohne Kompromisse wird hier geboten.

Der eigene Weg

DevonAllmanRideOrDieCDCover«Rock-Gitarrist, aus Texas, Alter Mitte vierzig, mit Band und einiger Erfahrung, sucht seinen Platz im Rampenlicht.» Was wie eine x-beliebige Kontaktanzeige daherkommen könnte, ist keine ganz normale «Bewerbung» um Ruhm und Ehre – denn der fragliche Mann trägt den Nachnamen erlauchter Angehöriger des Blues-Rock-Adels in den USA: Allman. Was Devon Allman, dem 1972 geborenen Sohn von Gregg Allman und Shelley Kay Jefts, aber höchstens genetische Vorteile brachte, denn die Eltern trennten sich und Devon wuchs in Texas als normales Vorstadtkind auf und lernte seinen Vater erst als Teenager kennen. Devon Allman war Mitglied der Bands Honeytribe und Royal Southern Brotherhood, und nach dem Erstling Ragged & Dirty mit der Devon Allman Band liegt nun mit Ride or Die schon das dritte Album vor. Zu hören ist Rock mit Anspruch, sorgfältig arrangiert und vorzüglich abgemischt (Kompliment an Ruf Records), kaum etwas daran ist Blues, die Musik ist eher als Country-Rock oder Southern Rock.

Beth Harts Altersrente

BethHartFireontheFloorCDCoverDie amerikanische Sängerin Beth Hart hat eine Stimme wie geschaffen für den Blues. Auf ihrem neuen Album Fire on the Floor, produziert von Oliver Leiber in den «Ollywood Studios» in der Filmmetropole bei Los Angeles setzt sie diese Stimme ein für schmalzige Balladen und Popmusik im Wortsinn. So «populär» diese Songs auch werden dürften – denn Radiostationen spielen solche Musik weltweit gerne zwischen Staumeldungen und überflüssigen Aufrufen zur Interaktivität — für Bluesfans ist das Album eine grosse Enttäuschung. Wer Blues mag, wird bei zwei oder drei Titeln ansatzweise auf die Rechnung kommen, der Rest des Albums ist mit hitparadenkonformem Pop angefüllt, bei dem zwar noch immer Harts Stimme obenaus schwingt, der aber mit dem Genre, um das wir uns auf dieser Website am liebsten kümmern, kaum mehr Ähnlichkeit aufweist.

Durchs Jahr mit Zed Mitchell

ZedMitchellBandOnStageZed Mitchell hat lange auf seine Chance gewartet, und allmählich wird es Zeit für ihn, als Sideman und Studiogitarrist aus dem Schatten grosser Namen zu treten und sich um die eigenen Veröffentlichungen und den eigenen Namen zu kümmern. Der bereits seit 1970 als Profimusiker spielende Mitchell geniesst seit einem Hit namens Shoshana von 1974 einen gewissen Erfolg, und Insidern ist er als glänzender Gitarrist bekannt. Der im ehemaligen Jugoslawien aufgewachsene Mitchell hat sich in Deutschland etabliert und er hat seine Tourneen als Support-Act absolviert (u.a. Für Deep Purple und Focus), aber nun sucht er Ruhm und Erfolg unter seinem eigenem Namen. Wie das Leben   spielt: mittlerweile ist sein Sohn Ted seine Begleitung auf der Bühne, und der kahlköpfige Gitarrenpatriarch ist der unbestrittene Bandleader, der auch vorgibt, wie die Musik zu sein hat: in höchstem Mass radiotauglicher Pop-Rock mit sahnigen Gitarrensounds, süffiger Begleitung und Songtexten, die vor Klischees nur so strotzen. An der Musikalischen Qualität gibt es nicht das Geringste auszusetzen, die Kreativität und Innovation bleibt vielleicht etwas auf der Strecke, aber Mitchell ist eine unbestreitbare Macht als Gitarrist mit dem Händchen für Bluesrock-Power-Balladen.

Groovy und beschwingt

NicoBrina25HoursCDCover25 hours, 8 Days a Week, so heisst Nico Brinas 13. Album. Nun wissen wir endlich, wie der Bieler Pianist, Sänger und Komponist es schafft, neben seiner prall gefüllten Tour-Agenda, in schöner Regelmässigkeit ein neues Album zu veröffentlichen: Mit einem 25 Stunden Tag. Mit jeder neue CD hat sich der Tastenzauberer bisher ein Stück weiterentwickelt. Das ist auch auf diesem Album zu hören. Musikalisch ausgewogen spannt er den Bogen vom groovigen Boogie bis zur romantischen Ballade. Und es ist sein bisher persönlichstes Album. Am 4. November 2016 ist die CD Taufe im Playoff Thun.

Kürzlich angehört

BluesCaravan2016CD DVDCDCover
Comments0
Sampler für aktuelle Blues-Frauenstimmen

Die 2016er Ausgabe des Blues Caravan wurde bestritten von drei Frauen mit…

DanPatalanskyIntroVertigoCDCover
Comments0
Das muss kesseln

Südafrikas Hard-Bluesrock-Gitarrist Dan Patlansky hat der Bluesnews-Redaktion seine zweite CD…

BadTemperJoe SolitaryMind CDCover
Comments0

Musik von Hand gemacht

Die Deutsche Sprache verdankt das inzwischen etwas angestaubte Wort «Liedermacher» angeblich…

BlindWillieJohnsonGodDontNeverChange
Comments0
Alligator Records ehrt einen fast Vergessenen

Er ist nicht mehr sehr bekannt, obwohl seine Musik längst ihren Platz im…

Dr.JohnSkeDatDeDatCDCover
Comments0
Groovige Sounds

Der selbsternannte Bannerträger der speziellen musikalischen Tradition von New Orleans, Dr. John, hat…

GProjectBluesBandDiversifiedCDCover
Comments0
Schnellzug Chicago – Texas

Was passiert, wenn man einen Texas-Style Gitarristen und einen Chicago-Style Pianisten in…

MikeZitoMakeBluesNotWarCDCover
Comments0
Journeyman zurück bei sich

Der äusserst umtriebige Gitarrist und Sänger Mike Zito hat sein dreizehntes Album…

ThornjoernRisagerChangeMyGameCDCover
Comments0
Dem Konzept treu geblieben

Ein weiteres gutes Album legt der dänische Bandleader mit Change My Game vor, professionell…

Kommende Gigs

27Mär
Mo 27 Mär, 2017
20:00h
James Armstrong & Band

01Apr
Sa 01 Apr, 2017
20:30h
Mahogenay Hall Bern: BLUECERNE

01Apr
Sa 01 Apr, 2017
20:30h
Traditional Blues Night

01Apr
Sa 01 Apr, 2017
21:00h
Pat & The Blueschargers

07Apr
Fr 07 Apr, 2017
20:30h
Hagen`s Blues Night Hems Harlem

07Apr
Fr 07 Apr, 2017
20:30h
Boogie Connection

08Apr
Sa 08 Apr, 2017
20:30h
Marco Marchi & the Mojo Workers

Login

Facebook Button

Awards

SwissBluesAward2014 winner 150x160px

GermanBluesAward 2015 bluensnews.ch

 

 

Mitglied bei