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Dustin Arbuckle aus Wichita, Kansas, machte erstmals so richtig auf sich aufmerksam als Teil des Electric Blues/Rootsrock-Duos Moreland & Arbuckle. 2005 im Finale der International Blues Challenge, später bei Telarc und Alligator Records unter Vertrag, haben sich die beiden Musiker 2017 getrennt.

Sänger und Bluesharper Arbuckle bleibt mit seiner neuen Band The Damnations seinem einst eingeschlagenen musikalischen Sound treu, ja fügt diesem gar weitere stilistische Nuancen bei. «Fight Like The Devil» ist das zweite Studioalbum der Truppe, die ausserdem diverse Live-CDs, -EPs und -Vinylscheiben veröffentlicht hat.

Die Kraft und den Druck seiner Live-Auftritte vermag das Quartett auch im Studio an den Tag zu legen, sei es in einem Shuffle à la Jimmy Reed, einem Hill Country Blues à la R.L. Burnside, einem Western Swing à la Asleep At The Wheel oder einem Boogie  à la John Lee Hooker. Arbuckle’s expressive Stimme und sein variationsreiches Harmonicaspiel stehen im Mittelpunkt und werden getragen von der bestens harmonierenden Rhythmusgruppe Caleb Drummond/Colby Aiken. Ein besonderes Kränzchen gilt es Brandon Hudspeth zu winden. Der so sensible wie ideenreiche Gitarrist versteht es auf hervorragende Art, die Kontrapunkte zu Arbuckle’s Vorgehensweise zu setzen und die Songs spannend zu halten.

Die Gesamtstimmung der Album-Lyrics basiert auf dem Leben «On The Road»: Beharrlichkeit, einsame Motelnächte, lange Autofahrten, Strapazen, Träume, aber auch Optimismus, Liebe und Selbstvertrauen. Die sieben im Bandrahmen geschriebenen Tracks werden abgerundet durch zwei Nummern von Ryan Taylor (The Rounders) sowie dem Bob Dylan-Klassiker «Tombstone Blues» und Gillian Welch’s «Didn’t I».

Dustin Arbuckle (voc, harm), Brandon Hudspeth (g), Caleb Drummond (b, b-voc), Colby Aiken (dr) plus Kendall Newby (b-voc)

(CD, DL, www.dustinarbuckledamnations.com)