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Musik

Angehört: Ben Poole - Time Has Come

Young Gun

BenPooleTimeHasComeCDCoverDer Engländer Ben Poole konnte für sein zweites Studioalbum die freundliche Mitarbeit von Henrik Freischlader, Ansley Lister und Todd Sharpville gewinnen, die auf einzelnen Songs mitspielen. Der als Jungstar gefeierte und bereits als Headliner in der Royal Albert Hall (Live-Album 2014) engagierte Poole erinnert an einen frühen Jonny Lang oder auch John Mayer, schon mit seinem intensiven Gesang. Der Engländer spielt modernen Blues mit leicht funkigem Rhythmus, der auch im Radio gespielt wird, etwa If You Want To Play With My Heart, das süffig aus den Lautsprechern groovt, bzw. plätschert. Longing For a Woman beginnt akustisch und entwickelt sich dann zur Power-Ballade. Time May Never Come ist mit über 8 Minuten der längste Track, erwartungsgemäss ein Slow Blues mit hübschen jazzigen Verzierungen.

Die Aussage Pooles, das Album umfasse seine stilistische Vielfalt von Rock und Blues bis Soul und Pop mit Elementen von Funk und Gospel ist ebenso unbestimmt wie übertrieben, aber in postmoderner Stil-Vielfalt werden die Klangfarben der Instrumente gemischt, stets mit viel Geschmack und Einfühlungsvermögen in den Songs. Das Album klingt anregend, man fragt sich, welche Richtung das nächste Stück haben wird. Neben seiner normalen Tourband ist der Background-Gesang von Stevie Nimmo zu hören. Insgesamt ist das Album vielleicht etwas zu gefällig, mindestens aus Sicht eines Bluesfans.

1. Lying To Me 4:11
2. I Think I Love You Too Much 6:40
3. Longing For A Woman 3:49
4. If You Want To Play With My Heart 3:39
5. Time Might Never Come 8:37
6. Stay At Mine 4:25
7. You've Changed 4:18
8. Just When You Thought It Was Safe 4:33
9. Whoever Invented Love? 4:35
10. The Question Why 5:01